Protokolle des Fanbeirats

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ir-fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

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Am Dienstag, 16. Februar, fand turnusgemäß die Sitzung des Fanbeirats der Iserlohn Roosters statt. Erneut fand diese aufgrund der Pandemie per Videokonferenz statt.

Der Fanbeirat war diesmal durch seine Mitglieder Andre Beste, Dennis Betzinger, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Peter Herentrey, Edgar Hermens, Jonas Hinkelmann, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss vertreten. Zeitweilig war auch der Fanbeauftragte der Iserlohn Roosters Matthias "Alf" Schlüter in der digitalen Runde anwesend. Die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG wurde traditionsgemäß durch den Geschäftsstellenleiter Bernd Schutzeigel vertreten.

Das erste Thema der Sitzung war das unzutreffende Gerücht von Anfang Februar, in dem die angebliche Trennung von Jason O'Leary kolportiert wurde. Dieses nicht zutreffende Gerücht erzeugte nach Aussage von Bernd Schutzeigel eine gehörige Unruhe innerhalb der Kabine und der kompletten Organisation. Man ist daher von Seiten der Iserlohn Roosters GmbH Co. & Co. KG nun sehr bemüht dem Ursprung solch schädigender Legenden auf die Spur zu kommen. Gleichzeitig bittet Bernd Schutzeigel darum, grundsätzlich Gerüchte nicht unreflektiert in Umlauf zu bringen, sondern der Organisation dahingehend zu vertrauen, dass Neuigkeiten rund um die Roosters weiterhin zeitnah über seriöse Medien an die wissbegierige Anhängerschaft übermittelt werden.

Als gutes Beispiel für die zeitnahe Kommunikation nannte Schutzeigel die neuerliche Entwicklung der Personalie Jason O’Leary und die Beendigung seines Engagements nach Ende der laufenden Saison.

Im Zusammenhang mit der dann freiwerdenden Trainerstelle kam natürlich die Frage an den Geschäftsstellenleiter nach möglichen Kandidaten für den in der nächsten Saison vakanten Posten. Schutzeigel beschied dem Fanbeirat, dass die Roosters keinen Zeitdruck bei der Neubesetzung haben, da das Anforderungsprofil bekannt und die Bewerberliste nach Bekanntgabe der Trennung reichhaltig sei.

Der Fanbeauftragte Matthias "Alf" Schlüter berichtete dem Fanbeirat über diverse Onlineveranstaltungen, die über die Facebookseite der DEL-Fanbeauftragten publiziert werden. In einem „Frage und Antwort“ - Format kann man dort bei Facebook interessante Interviews mit diversen Größen aus der deutschen Eishockeyszene sehen. Der Fanbeauftragte verabschiedet sich nach seinen Erläuterungen dann aus der Runde.

Danach ging es damit weiter, dass man kurz das erneute Angebot eines Autokinos in Neuenrade angesprochen hat. Es sollen im Rahmen dieser tollen Spendenaktion im März 2021 drei weitere Spiele unserer Iserlohn Roosters zu Gunsten der Young Roosters im Autokino übertragen werden. Diese neuerliche ehrenamtliche Aktion des Fanclubs „Exklusive Stehplätze“ um Olaf Keul wurde daher vom Fanbeirat einstimmig und ausdrücklich begrüßt.

Bernd Schutzeigel konnte beim nächsten Gesprächsthema dann gewisse Bedenken bei den Fanvertretern zerstreuen, die die Sorge hatten, dass die DEL auch in der nächsten Saison die derzeitige Stückelung der Spieltage im Interesse der Telekom fortführen könnte. Bernd Schutzeigel führte aus, dass man derzeit die neue Saison 2021/2022 wie zu Zeiten vor der Pandemie plane und der Rahmenterminplan ligaseitig hauptsächlich aus den aus vorherigen Spielzeiten bekannten Wochenendspieltagen bestehe.

Zusätzlich informierte Herr Schutzeigel den Fanbeirat, dass alle DEL-Organisationen die neuerliche Lizenzierung beantragt hätten. Des Weiteren hätten auch drei Organisationen aus der DEL2 einen Lizenzierungsantrag für die kommende DEL-Spielzeit gestellt. Somit ist davon auszugehen, dass die nächste DEL-Saison mit 15 Teams stattfinden könnte, da dem Sieger der DEL2 das Aufstiegsrecht zugebilligt wird. In Folge dessen steigen in der folgenden Spielzeit 2021/2022 dann allerdings 2 Teams in die DEL2 ab. Damit wäre für die Saison 2022/2023 wieder eine 14 Teams umfassende Liga gewährleistet.

Abschließend wurde der Geschäftsstellenleiter noch nach den Einschaltquoten der DEL-Spielübertragungen bei Magenta Sport befragt. Bernd Schutzeigel wies darauf hin, dass er nur die Zahlen für die Iserlohn Roosters kenne und diese sich wirklich sehr positiv entwickelten. Im Durchschnitt hat man bislang Zahlen im mittleren fünfstelligen Bereich beobachtet, wobei es in der Spitze sogar noch zu 40 % höheren Werten kommen kann. Bei den ausgewerteten Zahlen handelt es sich im Übrigen um die Zahl der eingeschalteten Endgeräte, die Anzahl der eigentlichen Zuschauer kann somit noch etwas höher liegen. Man ist nun sehr gespannt, wie sich die Quoten entwickeln, wenn es ab dem 20. März 2021 zur Verzahnung der Nord- und Südgruppe kommt.

Die nächste Zusammenkunft des Fanbeirats wurde für den 9. März 2021 anberaumt. Diese wird in nun schon bewährter Form abermals als Videokonferenz durchgeführt.

Bleibt weiterhin gesund!

Mit blau-weißen Grüßen

Euer Fanbeirat
ir-fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitrag von ir-fanbeirat »

Nach etlichen Monaten, in denen wir uns als Fanbeirat ausschließlich digital im Rahmen unserer regelmäßigen Termine austauschen konnten, trafen wir uns nun am 10. August 2021 endlich wieder einmal persönlich in den Räumlichkeiten der Iserlohn Roosters in der Iserlohner Eissporthalle zu einer Sitzung des Fanbeirats.

Für den Fanbeirat waren Andre Beste, Elmar Brüggenschmdit, Peter Herentey, Edgar Hermens, Jonas Hinkelmann, Daniel Kosdei, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss anwesend. Die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG waren mit ihrem Geschäftsstellenleiter Bernd Schutzeigel und Tim Burck vertreten.

Das wir uns über die letzten sechs Monate nicht mehr mit Berichten zu unseren Treffen zu Wort gemeldet haben, lag in erster Linie daran, dass sich die Themen bei unseren Besprechungen ständig wiederholt haben und wir als Beirat im Prinzip auch immer nur die sogenannten „Wasserstandsmeldungen“ der Iserlohn Roosters in Bezug auf die jeweils aktuelle Coronalage erhalten haben.

Diese Thematik war und ist mittlerweile auch für uns mehr als ermüdend und letztlich befinden wir uns, wie auch die Iserlohn Roosters, diesbezüglich immer noch in einer gewissen Abhängigkeit der Behörden bzw. der politisch Verantwortlichen des Märkischen Kreises, des Landes NRW und der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn es dann wirklich etwas Neues zu verkünden gab, dann war es auch nicht an uns, diese Neuigkeiten zu publizieren, sondern diese Meldungen wurden vom Geschäftsstellenteam der Iserlohn Roosters den heimischen Eishockeyfans zeitnah und ausführlich auf den zur Verfügung stehenden Medienkanälen veröffentlicht.

Wir als Fanbeirat haben es uns zwischenzeitlich aber nicht nehmen lassen, die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG für ihre stark verbesserte Öffentlichkeitsarbeit ausdrücklich zu loben. Dies trifft natürlich ebenso für das sportliche Abschneiden der Roosters und die gute Arbeit der Geschäftsstelle in der stark verkürzten Saison 20/21 zu. Mit dem sportlichen Abschneiden und dem Gesamteindruck waren wir die Mitglieder des Fanbeirats jedenfalls, wie wohl die meisten Fans, hochzufrieden.

Im Rahmen der o. a. Sitzung sprachen wir zuvorderst wieder über die Infektionslage und die Konsequenzen, die sich daraus für uns Fans und die Iserlohn Roosters in absehbarer Zukunft ergeben. Die Iserlohn Roosters haben uns hierbei über ihre Pläne und Denkansätze bzgl. der Hallenauslastung und des Hygienekonzeptes ausführlich informiert. Es war schnell klar, dass man sich erst einmal für das 3G-Modell entscheiden wird und der Einlass entsprechend organisatorisch neu gestaltet werden muss. Die Überlegungen zur Hallenauslastung waren allerdings reine Gedankenspiele, die im Nachhinein noch mit den Behörden abzusprechen waren.

Mittlerweile sind diese Gespräche aber geführt worden und so haben die Iserlohn Roosters nun auch ihren Fans das Konzept für die ersten Spiele medial vorgestellt. Wir als Fanbeirat sind jedenfalls sehr froh, dass endlich wieder Eishockey vor Zuschauern stattfinden kann, wenn auch sicherlich in etwas anderer Form, als wir es bisher gewohnt waren.

In diesem Zusammenhang möchten wir als Fanbeirat der Iserlohn Roosters gerne auch nochmal an alle Eishockeyfans appellieren, sich gegen den Covid19-Virus impfen zu lassen.

Abschließend wurde uns noch mitgeteilt, dass es in der Deutschen Eishockeyliga lediglich eine Impfempfehlung für die Spieler gibt und keinerlei Impfpflicht besteht.

Nach dieser weiteren Information beendeten wir unsere Zusammenkunft und verabredeten für den 7. September unser nächstes Treffen. Wir sind uns sicher, dann auch wieder über Themen sprechen zu können, die sich nicht nur auf die immer noch weltweite Pandemie beziehen.

Mit blau-weißen Grüßen

Euer Fanbeirat
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