17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Diskussionen rund um die Iserlohn Roosters
JudgeDark
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Re: 17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Di 19. Dez 2017, 08:10

Bzgl. der Verteidiger sehe ich das wie Warlock und ich glaube die Forderung geht auch nicht dahin, dass man die eierlegende Wollmilchsau hier sehen will, da jedem bekannt ist, dass die a) sehr rar gesät und b) nicht bezahlbar sind.

Ansonsten scheint es im Team zu stimmen, wenn man dem Bericht auf come-on.de glauben schenken darf:

Zwei Charakterspiele der Roosters
„Ich kam in die Kabine und war stinksauer nach unserer Leistung gegen Ingolstadt. Ich wollte gerade laut werden, aber das brauchte ich gar nicht mehr“, sagt Stürmer Boris Blank. Andere hatten hinter der verschlossenen Tür schon Klartext geredet. Rob Daum tat es auch. Resultat: Nichts weniger als die Wende im Spiel und ein Lob des Kapitäns. „Es haben ein paar sehr gute Jungs ein paar sehr gute Sachen gesagt. Im Englischen heißt es ‘Ring the bell’, und ich kann nur sagen, das hat funktioniert“, sagt Jason Jaspers.
Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

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Re: 17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Ungelesener Beitragvon Brick Top » Di 19. Dez 2017, 12:06

Den Glauben, dass dies wirklich jedem bekannt ist, hätte ich gern, kann ich aber nicht teilen.

Neben der überwiegend sachlichen Kritik gibt es eben auch die Meckerei um des Meckerns Willen mit zum Teil limitlosen Vorstellungen. Das merkt man u.a. auch an der unterschiedlichen Post-Fluktuation nach Siegen bzw. Niederlagen.

Der von Warlock aufgezeigte Trend der Defensiv-Allrounder ist in den letzten Jahren ein allgegenwärtiger:
Kaum ein Club setzt noch auf einen Blueliner, der nach hinten hin aber ein offenes Scheunentor ist, oder ein Riesenbaby, das den Slot wie ein Mähdrescher frei hält, jedoch sonst zu unbeweglich bzw. viel zu lahmarschig ist.

Dass die Team-Harmonie anscheinend stimmt, ist immer wieder nett zu hören bzw. zu lesen. Nach den Erfahrungen der letzten Saison ist man da ja schon mal etwas schneller besorgt. :cool:
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Re: 17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Ungelesener Beitragvon Warlock » Di 19. Dez 2017, 14:46

Da Iserlohn die wirklich guten Allroundverteidiger aber nicht bezahlen kann halte ich die Variante mit Stay at Home und offensiven Verteidigern für die bessere.Das man einen Bonsakson verpflichten könnte wundert mich immer noch.Der Bursche ist so eine Wucht.Ich hab mich mit Leuten wie Cote und Teubert immer sicherer gefühlt.

JudgeDark
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Re: 17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Di 19. Dez 2017, 17:57

Brick Top hat geschrieben:Dass die Team-Harmonie anscheinend stimmt, ist immer wieder nett zu hören bzw. zu lesen. Nach den Erfahrungen der letzten Saison ist man da ja schon mal etwas schneller besorgt. :cool:

Da stimme ich dir voll zu ... insbesondere unter Einfluss der Eindrücke aus dem letzten Jahr. Es ist immer gut, wenn es in einem Team funktionierende Strukturen gibt ... !
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Re: 17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Ungelesener Beitragvon Brick Top » Di 19. Dez 2017, 19:18

Absolut! Da sind wir wohl alle etwas schreckhaft, wobei man berücksichtigen muss, dass es jedes Jahr das eine oder andere Team gibt, dass weit unter den eigenen Möglichkeiten bleibt, weil es personell nicht läuft. Sei es, dass der eine Spieler mit der Frau vom anderen vögelt, es aus anderen Gründen zur Grüppchenbildung kommt oder es zwischen Team und Trainer nicht passt. Insofern waren wir letzte Saison vermutlich rein statistisch gesehen schon an der Reihe. :cool:
Wenn man z.B. Ingolstadt betrachtet, wo es hinter den Kulissen dem Vernehmen nach sehr schräg zugeht, die dann hier aber als bessere Mannschaft fast gewinnen, um zwei Tage später auf ihrem NRW-Road-Trip (also garantiert ohne Busbeine :cool: ) schon in den ersten beiden Dritteln gegen die zwei Tage zuvor noch in Mannheim ebenfalls innerhalb von 40 Minuten abgefertigten Krefelder untergehen, spricht das Bände.

@ Warlock:
Ich weiß, was Du meinst:
Teubert war sehr gut von Mende gescoutet wie verpflichtet, und das war sicherlich kein Wunschspieler von Mason, wie ich bereits damals unterstellte.
Coté konnte das Spiel lesen wie kein Zweiter und seine Defizite durch sein enorme Übersicht ausgleichen. Auch das war wohlgemerkt auf überwiegend kleinerer Eisfläche gut gescoutet.
Dass beide ausgerechnet in den Play-Offs gegen Nürnberg, als es gerade dann auf Phsyis ankam, blass blieben, ist eine andere Geschichte.
Umgekehrt gibt es allerdings auch die Erfahrungen mit z.B. Kevin Mitchell, der gescort hat wie die Hölle, aber durch sein Defensivverhalten nicht bloß durch Zufall einen enorm schlechten Plus-/Minus-Wert hatte, obwohl meist mit Brian White ein ausgewiesener Stay-At-Home-Defender mit ihm spielte.
Mir persönlich sagen Verteidigertypen wie Jeff Dessner zu, der vorne sehr amtlich scorte und hinten mit Jörgen Eriksson eine absolute Bank war. Schade, dass er die Saison danach in Köln nicht klar kam bzw. er überhaupt dahin gewechselt war.
Bei Bonsaksen geht es mir ähnlich, der ist ein Glücksgriff für die Defensive.
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Re: 17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Ungelesener Beitragvon Warlock » Di 19. Dez 2017, 20:45

Mein absolutes Traumtandem hinten drinn waren Shawn Anderson und Guy Dupuis.Bei den beiden war das auch perfekt.

Brick Top
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Re: 17.12.2017 - SWW vs. IEC - DEL 2017/2018 - 32. Spieltag 3:4

Ungelesener Beitragvon Brick Top » Di 19. Dez 2017, 23:33

Anderson war der einzige Star des Small-Market-Teams im ersten Iserlohner DEL-Jahr und als Verteidiger bester Team-Scorer, dem Dupuis gut den Rücken frei gehalten hat.

Um mal zum Threadtitel zurück zu kommen:
Es ist schon erstaunlich, dass Schwenningen nach dem Fight am Sonntag zwei Tage später in Wolfsburg in der Overtime gewinnt.
Innerhalb von vier Tagen Bremerhaven-Schwenningen-Wolfsburg, das sind mal Kilometer, die geradezu nach Busbeinen schreien. :cool:
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