Spielerproblem oder Trainerproblem?

Diskussionen rund um die Iserlohn Roosters
Kirst
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Kirst » So 1. Okt 2017, 17:48

Ich denke, die Frage kann man einfach beantworten. Wir haben weder ein Spieler- noch ein Trainerproblem.

Es müsste lauten "der Trainer hat ein Problem". ;)

Aber die Mannschaft wird sich noch finden und bestimmt auch bald das System des Trainers kapieren und so spielen. Letzte Saison hat dies doch - egal aus welchem Grund auch immer der eine oder andere Spieler uns verlassen durfte - auch geklappt. Was haben wir mit einer Rumpftruppe für Überraschungserfolge gefeiert. Am Ende war doch alles "Friede, Freude, Eierkuchen" und der tapfere Rest hat sich grandios und unter Applaus mit einem Plakat verabschiedet.
Blöderweise hat man jene wenigen Spieler, welche das System nach feiner Auslese verstanden haben, nicht komplett gehalten. Stattdessen wird einer neuen Spielergemeinschaft die Bürde der finnischen Spieltheorie auferlegt.
Leider sind die auch wieder nicht fähig, dem Trainer zu folgen.
Diese Zeit sollte man den Neuen gönnen. Ich wette zum Ende der Saison werden wir wieder das Überraschungsteam und mit Glück den letzten Platz wieder abgegeben haben :-).
"Und irgendwann, irgendwann einmal, werden wir ne geile Truppe seh´n,
die die finnische Spieltheorie einfach wird versteh´n!"

Bamboocha
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Bamboocha » So 1. Okt 2017, 18:51

Pasanen wird nicht gehen. Der wird noch die ganze Saison an der Bande stehen weil die Geschäftsführung an ihm festhält. Wenn man hört dass die Spieler mehr Zeit benötigen heißt das dass die Verantwortlichen das Problem nicht sehen oder davor weglaufen. Wir werden sang- und klanglos die Saison auf dem letzten Platz beenden, wenn sich nichts ändert. Und das scheint das größte Problem in Iserlohn zu sein: Die Angst irgendwas zu verändern. Man hat mit Mason ewig gewartet, man hat letzte Saison zu lang gewartet und man wird auch in diesem Jahr zu lange warten. Das Kind fällt in den Brunnen und jeder schaut nur zu und fragt sich wie man es retten kann anstatt mal anzupacken und einen Korb herunter zu lassen um das Kind zu bergen.
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BiBaButzemann
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon BiBaButzemann » So 1. Okt 2017, 23:12

Sehr geehrter Herr Brück,

dass die Fans (das niedere Volk) in der Halle verstummen und hier auf die Barikaden gehen, scheint Ihnen ja egal zu sein. Es sind ja nur die Dummen, die eh keine Ahnung vom Hockey haben. Zwar zahlen sie ein bißchen was, aber sie (v.a. das Plebs auf den Stehrängen) kosten doch eigentlich viel mehr. Also von daher ist alles, was aus dieser Ecke kommt, irrelevant. Auch wenn sich die Halle immer weiter leert.

Aber die lieben Gesellschafter, was sagen die denn?
Lassen die sich auch mit dem gequirlten Scheiß abspeisen, den Pasanen und Mende so von sich geben?
Anders gefragt, glauben Sie das etwa auch?

Ich habe grundsätzlich hohen Respekt vor Geduld. Diese fehlt vielen Protagonisten im Profisport des Öfteren.
Hier und spätestens jetzt aber ist die Verblendung, mit der in unserem Verein vorgegangen wird, unentschuldbar, weil sie dem nachhaltig schadet, was vor allem SIE schützen sollten.

Es reicht!
Handeln sie und schauen nicht tatenlos zu!

Das was - nicht erst gegen die DEG - gezeigt wurde, schadet dem Verein.

Glen Turner
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Glen Turner » Mo 2. Okt 2017, 00:04

Das wird er hier nicht lesen.
Schreib ihm doch:

http://bwl-rechtsanwaelte.de/ihr-team/
Eine Buchführung hatten wir nicht.
Einmal habe ich auf der Geschäftsstelle eine Milchtüte mit Quittungen gefunden.
Weil ich da nicht durchgestiegen bin, habe ich sie weggeschmissen.

(Heinz Weifenbach)

Gul Ocram
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Gul Ocram » Mo 2. Okt 2017, 07:37

Auf der JHV hat er betont, dass er hier mitliest. Bestimmt besonders in diesen erfolglosen Zeiten.

soese1
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon soese1 » Mo 2. Okt 2017, 09:34

Deutlicher als gestern kann ein Team die Arbeit nicht verweigern. Das geschieht jetzt die zweite Saison hintereinander. Aber wie soll ein Club, der ebenfalls die zweit Saison hintereinander nicht in der Lage ist, mit einem vollständigen, konkurrenzfähigem Team in die Saiason zu gehen, denn jetzt einen Trainerwechsel finanzieren ? Die Roosters werden da aber überhaupt nicht drum herum kommen. Deshalb habe ich folgenden Vorschlag an Herrn Brück : Nachdem mittlerweile aber auch dem letzten, der irgendwie, etwas mit dem Iserlohner Eishockey zu tun hat klar sein müsste, dass er es ist, der vom sportlichen aber mal überhaupt keinen blassen Schimmer hat. Egal was Sie jetzt machen, diese Saison ist nicht zuletzt auf Grund ihrer Ahnungslosigkeit, bereits wieder völlig verkorkst, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat. Deshalb nutzen Sie doch jetzt diese Spielzeit, um endlich tiefgreifende Veränderungen im sportlichen Bereich vorzunehmen. Selbst Sie müssen doch mittlerweile mal realisiert haben, dass es in dieser Konstellation, auf Dauer niemals was vernünftiges werden wird mit ihren Roosters.
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Patrick161085
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Patrick161085 » Mo 2. Okt 2017, 09:50

Aber wie soll ein Club, der ebenfalls die zweit Saison hintereinander nicht in der Lage ist, mit einem vollständigen, konkurrenzfähigem Team in die Saiason zu gehen, denn jetzt einen Trainerwechsel finanzieren ?
Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Wir haben (nur mal als Beispiel) den DEL Torschützenkönig, wir haben den absolten Topscorer über Jahre in der ECHL, wir haben ein überdurchschnittlich gutes Torwartduo, wir haben einen Meister aus Finnland mit der besten +/-.
Dazu weitere gestandene und erfahrene Leute wie Down, Jaspers, Salmonsson und auch mal wider Arbeiter und Asis wie Florek.

Natürlich haben wir auch Totalausfälle wie Fischer und Orendorz, aber wir haben trozdem ganz sicher ein konkurrenzfähiges Team.

Auch im letzten Jahr hatten wir hervorrangede Eishockeyspieler, allen voran Blair Jones. Was der kann zeigt er ja aktuell in Köln. Auch ein Matt Hallischuk hat nicht 300x NHL gespielt, weil es sonst keinen gab.

Franky
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Franky » Mo 2. Okt 2017, 09:53

Unglaublich.. ich bin schon wieder ganz bei Patrick. So langsam hat er wohl dazu gelernt :rauf: ;)
Sagt man Böses von dir, und es ist wahr, bessere Dich. Sind es Lügen, lache darüber. (Epiktet)

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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Franky » Mo 2. Okt 2017, 10:05

Und an dieser Stelle mache ich Karsten Mende, und somit der sportlichen Leitung auch keinen Vorwurf. Er hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er konkurenzfähige Teams zusammenstellen kann. Spieler, wie Brooks Macek hatten sicherlich nicht jeder in der DEL auf dem Zettel. Manche Spieler waren natürlich ein Griff ins Klo, aber sowas hat jedes Team schon mal. Spieler, die eigentlich vom Papier her DEL-Niveau haben sollten sind hier kläglich gescheitert. Sowas passiert halt , egal in welcher Sportart. Diese Klogriffe sehe ich in Iserlohn bei den Spielern jedoch als Ausnahme, nicht als Regel an. Auch wenn ich mir in der Verteidigung derzeit einen ticken mehr Qualität gewünscht hätte. Als ehemaliger Nationalverteidiger sollte Karten da eigentlich genug Expertise mitbringen, jedoch kenne ich den Spielermarkt überhaut nicht, um da ein Urteil über seine Arbeit fällen zu können.
Bei der Trainerwahl sieht das schon anders aus. Ich brauche sicherlich nicht nach jeder Niederlagenserie einen Trainerwechsel, aber auch kein Klammern, wenn es einfach sportlich und zwischenmenschlich nicht passt.
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Mo 2. Okt 2017, 10:11

Ich bin da auch ganz bei Patrick ... mehr muss man dazu nicht sagen!

@soese
:kaffee:
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Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Glen Turner » Mo 2. Okt 2017, 11:31

Auch im letzten Jahr hatten wir hervorrangede Eishockeyspieler, allen voran Blair Jones. Was der kann zeigt er ja aktuell in Köln.
32 Strafminuten in 9 Spielen.
3,56 Straminuten pro Spiel.
Alles beim Alten.
Und eine -2 überzeugt mich auch nicht...

https://www.del.org/spielerprofil/koeln ... jones-289/

Gescort hat er bei uns auch, das war nicht das Problem...
Eine Buchführung hatten wir nicht.
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Franky » Mo 2. Okt 2017, 11:43

Wenn er denn wollte. Bei seinem letzten Spiel in Krefeld wollte er nicht, sondern machte seine eigene Show, die ziemlich beschissen war. Egal, wie man zu seinem Trainer und Vorgesetzten steht, egal, wie ihm das Jarische System behagte, sowas geht gar nicht und er musste daher aus meiner Sicht völlig zurecht gehen.
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Gretelspapa
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Gretelspapa » Mo 2. Okt 2017, 11:50

Es ist nichts inkonsequenter als die höchste Konsequenz, weil sie unnatürliche Phänomene hervorbringt, die zuletzt umschlagen.
Johann Wolfgang von Goethe

Frei nach Goethe bin ich nun doch wieder hier. Nur lesen ist irgendwie auch doof...

Bei allem Frust, der hier herrscht, sehe ich das ein oder andere etwas anders.

Zunächst: Pasanen hat auch bei mir jeden Kredit verspielt. Ich bin also weit davon entfernt, ihn in Schutz nehmen zu wollen. Aber momentan wird hier alles - egal ob positiv oder negativ - gegen ihn verwendet. Die Auslegung seiner PK in Augsburg ist schon sehr "eingefärbt". Nein, es war nicht glücklich formuliert. Aber daraus zu lesen, die Mannschaft spielt ein eigenes System gegen den Trainer - sehr gewagt. Als Pasananen von DM übernahm, gab es erst Ergebnisse, als die Verteidigung sich gefunden hat. Das ging einher mit der Verpflichtung von Bartman. Schon damals haben viele den Erfolg Bartman zugeschrieben. Ist es dann nicht konsequent, ihn nun auch in die Kritik mit einzubeziehen? Und Blair Jones? Bitte? Mag sein, dass er spielen kann. Aber was er bei uns aufgeführt hat - er musste gehen.

Und dann gestern: Die ersten Minuten. Ich war begeistert. Roosters-Hockey. Vorne drauf und mit Tempo. Salmonsson kann/muss nach 15 Sekunden einnetzen. Auch im weiteren 1. Drittel haben wir genug Chancen, teilweise gut herausgespielt. Ich sitze im Block Y, direkt hinter dem Tor. Unfassbar, wie wenig Scheibenglück die Jungs haben. Und dann fallen diese wirklichen Scheisstore. Und nach dem 0:3 waren alle nur noch verunsichert. Aber sie haben nicht aufgehört zu fighten. Wenn wir in diesem Spiel das erste Tor machen, und vielleicht nicht jeder Fehler sofort mit einem Gegentor bestraft wird, dann läuft auch so ein Spiel anders.

Ja, wir haben Baustellen. Aber ich sehe nicht den gleichen Rotz wie im letzten Jahr. Ich bin völlig überzeugt von dieser Mannschaft und noch immer völlig entspannt.

Aber, ob Jari das noch hinbekommt? Nein, ich glaube nicht. Sein Umgang mit Kahle, Shevy und Friedrich (werden immer sofort mit Nichtbeachtung bestraft), seine Festhalten an der 1. Reihe (bisher völlig enttäuschend), sein Festhalten an Orendorz und Fischer (Absolut untauglich), und und und...

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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon dafri » Mo 2. Okt 2017, 12:01



Und dann gestern: Die ersten Minuten. Ich war begeistert. Roosters-Hockey. Vorne drauf und mit Tempo. Salmonsson kann/muss nach 15 Sekunden einnetzen. Auch im weiteren 1. Drittel haben wir genug Chancen, teilweise gut herausgespielt. Ich sitze im Block Y, direkt hinter dem Tor. Unfassbar, wie wenig Scheibenglück die Jungs haben. Und dann fallen diese wirklichen Scheisstore. Und nach dem 0:3 waren alle nur noch verunsichert. Aber sie haben nicht aufgehört zu fighten. Wenn wir in diesem Spiel das erste Tor machen, und vielleicht nicht jeder Fehler sofort mit einem Gegentor bestraft wird, dann läuft auch so ein Spiel anders.
Jeder hat sicher eine andere Meinung zum Spiel,aber alles was du als Gut beschreibst,habe ich gestern nicht gesehen.

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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Mo 2. Okt 2017, 13:02

Hallo Papa von Gretel,
ich habe irgendwie damit gerechnet, dass dein Abschied nicht für immer war. Freut mich, dass du es dir anders überlegt hast, da ich oftmals deine Beiträge sehr zu schätzen weiß und aktive Mitglieder immer willkommen sind. :)

Bzgl. des Scheibenglücks gebe ich dir recht, da haben unsere Jungs oftmals die Sche... am Schläger. Trotzdem waren die Gegentore verhinderbar und da hat das komplette Team bzgl. der Rückwärtsbewegung nicht funktioniert; Scheißtore hab ich da nicht gesehen; die DEG hat konsequent die riesigen Löcher und die fehlende Zuordnung ausgenutzt. Und auch nach vorne ist zu wenig zu sehen, Scheibe tief und ab dafür ... viel mehr fällt den Roosters da nicht ein. Habe ich allerdings in der Vorbereitung anders gesehen, insbesondere von der ersten Reihe ... schade, dass man das nicht mehr zeigt (oder zeigen darf, wer weiß das schon).

Ja, du hast recht, man muss auch Bartman kritisieren, wenn er für die Defensive verantwortlich ist ... allerdings weiß ich aktuell nicht, wer welche Verantwortung hat. Bartman hat viel mit den Verteidigern gesprochen, das war zumindest zu sehen; somit wird er wohl auch für den Mannschaftsteil tätig sein; welche Marschroute er dabei verfolgt kann ich nicht sagen. Sollte Pasanen über kurz oder lang gehen müssen, dann bin ich gespannt, was mit Bartman passiert.
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon Brick Top » Mo 2. Okt 2017, 19:48

Welcome back, GP! :hand:

Ich kann mich den Ausführungen von Patrick und Franky nur anschließen!
Weiß auch nicht, was als vollständiger Kader gilt: Wir hatten in unserer Historie zu diesem Zeitpunkt der Saison selten die Möglichkeit einen Spieler auf die Tribüne setzen zu können bzw. zu müssen. Mit Groß-Etat-Teams sollten wir uns da nicht vergleichen.

Habe mich hier bewusst bei der Trainerdiskussion rausgehalten, dafür konnte ich das zuletzt zu wenig einschätzen.
Schade finde ich allerdings, wenn hier die doch übermäßig substanzielle Kritik als Hetze, Kampagne, etc. diskreditiert wird.
Persönliche Abneigungen gegenüber dem Trainer wie vielleicht vor Jahren bei Mason oder ein Geringschätzen von Pasanens Verdiensten in der Vergangenheit mache ich hier nicht aus
Letztlich geht es dabei auch nicht ums Recht haben, sondern darum, dass es möglichst bald auf dem Eis fluppt, egal mit welchen handelnden Protagonisten.

Die 1 bis 2 Deppen, die sich über Misserfolg am Seilersee freuen und stets versuchen Anti-Stimmungen loszutreten bzw. Kritik dahingehend zu verstärken und vermutlich mit Iserlohn null zu tun haben, gilt es natürlich zu ignorieren.
Long And Hairy, But Hard To Carry!!!

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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon MeikelWuulw13 » Mo 2. Okt 2017, 20:35

Isser schon weg ?
KOSCHITZE

dafri
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon dafri » Di 3. Okt 2017, 07:48

Bei den vielen Verletzten haben wir nun eindeutig ein Spielerproblem. Wenn Dahm wirklich länger ausfällt.....oh yeh....

soese1
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon soese1 » Di 3. Okt 2017, 11:54

Aber wie soll ein Club, der ebenfalls die zweit Saison hintereinander nicht in der Lage ist, mit einem vollständigen, konkurrenzfähigem Team in die Saiason zu gehen, denn jetzt einen Trainerwechsel finanzieren ?
Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Wir haben (nur mal als Beispiel) den DEL Torschützenkönig, wir haben den absolten Topscorer über Jahre in der ECHL, wir haben ein überdurchschnittlich gutes Torwartduo, wir haben einen Meister aus Finnland mit der besten +/-.
Dazu weitere gestandene und erfahrene Leute wie Down, Jaspers, Salmonsson und auch mal wider Arbeiter und Asis wie Florek.

Alles so weit richtig.
Allerdings fällt mir auch hier, bei deiner Aufzählung auf, was ich eigentlich schon seit der Vorbereitung immer wieder mal einwerfe.
Die Roosters haben zwar drei bis vier ganz gute Verteidiger, aber aus meiner Sicht eben eine für die DEL viel zu dünn besetzte Abwehr.
:dontknow: Und ohne eine konkurrenzfähige Defensive keine konkurrenzfähige Mannschaft.
Karsten Mende hat oft und meistens tolle Spieler in Iserlohn auf´s Eis gebracht. Ein tolles Team aber nur sehr, sehr selten.
Was das betrifft, da ist seine Bilanz als Manager bei den Roosters doch eher ernüchternd.
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Re: Spielerproblem oder Trainerproblem?

Ungelesener Beitragvon soese1 » Di 3. Okt 2017, 11:57

Egal, wie man zu seinem Trainer und Vorgesetzten steht, egal, wie ihm das Jarische System behagte, sowas geht gar nicht

Seit dem Spiel am Sonntag habe ich ehrlich gesagt den eindruck, genau das geht schon wieder los.
Eishockey Fans sind faire Fans, Ultras leider nicht !