Abgang Robert Hock

Diskussionen rund um die Iserlohn Roosters
bono
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon bono » Sa 16. Mär 2013, 21:01

Werde du normal Tamifranz, es geht hier um Hock,und um keinen 0815 Spieler.

Unser Kackklub ist mit seiner Kackführung in 12 Jahren einmal in die Playoffs gekommen, und wir kommen deshalb auch 2014 eher nicht in die Playoffs, darum juckt es überhaupt nicht wie langsam Robert ist,und angeblich in keine der SUPERSCHNELLEN Reihen reinpaßt,die sich dann so einen ULTRA LANGSAMEN Rentner ans Bein binden muß ;)

Als würde unser Team ohne den SUPERLANGSAMEN Robert plötzlich alle anderen Teams wegblasen,und die beste Reihe der Liga stellen :)

Nein nein, hier geht es um Anstand, und um 1 lächerliches Abschlußjahr für diesen tollen und symphatischen Spieler,der dann 2014 in Würde in seinen Ruhestand gehen kann !

Selbst wenn es an Robert liegen würde, könnte ich nach 11 Jahren ohne Playoffs auch noch ein weiteres Jahr darauf verzichten, Hauptsache Robert kann hier noch ein letztes Jahr spielen,und dann als "ISERLOHNER"in Rente gehen.

stadtkrug
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon stadtkrug » Sa 16. Mär 2013, 21:57

Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf. Es ist nicht nachvollziehbar, das ein Spieler wie Lasse Kopietz einen neuern Vertrag erhält, aber einer der Topscorer gehen muss.

Man hätte dem Robert gut einen Vertrag für eine weitere Saison anbieten können. Er hätte die 3. Reihe führen können und ein Jahr später als Co-Trainer oder im Management arbeiten können. Aber davor haben wohl die Herren Mason und Mende Angst.

Wenn es aber so weiter geht, wird keiner der beiden Herren die nächste Saison überleben, da die neue Manschaft sich wenigstens bis Dezember einspielen muß.

kalu88
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon kalu88 » Sa 16. Mär 2013, 22:08

Als aller erstes Vielen Dank Robert schöne 7 Jahre mit dir!Aber die Entscheidung ist 100% richtig nur warum haben Sie ihm kein Co-trainer oder ähnliches Angebot gemacht(z.b trainer für die offense denn geile ideen hat er immer noch)?Das Trikot muss natürlich unter die Hallendecke!Er kommt halt nicht mehr hinterher,deswegen sieht unsere Verteidung so schlecht aus,wenn man immer zu zweit gegen 3 Stürmer Konter verteidigen muss!

bono
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon bono » Sa 16. Mär 2013, 23:08

Unsere Verteidigung sieht wegen Robert so schlecht aus ?

Kann es vielleicht auch an den tollen Einkäufen der Herren Mende und Mason liegen, die jetzt wieder gehen dürfen ? ;)

Chris
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon Chris » Sa 16. Mär 2013, 23:41

bono hat geschrieben: Unser Kackklub ist mit seiner Kackführung in 12 Jahren einmal in die Playoffs gekommen,
Hast du dich da nicht etwas vertan? Meines Wissens nach ist der Club 2 mal in den Playoffs gewesen !! :gruebel: Trotzdem find ich es auch Schade, dass der Verein dem Hocker kein Angebot mehr gemacht hat. Er hätte es verdient.

al
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon al » So 17. Mär 2013, 01:10

bono hat geschrieben:Nein nein, hier geht es um Anstand, und um 1 lächerliches Abschlußjahr für diesen tollen und symphatischen Spieler,der dann 2014 in Würde in seinen Ruhestand gehen kann !
Nein es geht um Sport, um Erfolg und darum die vorhandenen Mittel möglichst effektiv einzusetzen - Dinge die auch du selbst einforderst. Wir sind nicht der Gnadenhof der Liga und da er es ja noch drauf hat und jedem Team laut diversen Aussagen hier gut zu Gesicht steht, wird er auch kein Problem haben andernorts gut unterzukommen. Er hat hier gespielt, dafür wurde er bezahlt.

Es ist ja nett und menschelnd, das viele ihn noch gerne weiter hier gesehen hätten und in Maßen verständlich, wenn diese Fans nun etwas geknickt sind. Aber man muss die Kirche auch im Dorf lassen können. Für Roberts Punkte und tollen Aktionen von früher können wir uns nichts mehr kaufen. Was er geleistet hat bleibt ihm ja unbenommen, das kann ihm keiner mehr nehmen. Aber er hat uns auch nicht alleine Jahr um Jahr in hohe Tabellensphären geführt, oder?

L.A. hat den Cup auch erst ohne Gretzky gewonnen - und den ließ man schon mit 35 unter der Saison gehen.
"An Freitag dem 13. passieren schlimme Dinge..... für den AEV..... 6:0 Roosters" -al

Alfredsson#11
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon Alfredsson#11 » So 17. Mär 2013, 08:22

al hat geschrieben: Nein es geht um Sport, um Erfolg und darum die vorhandenen Mittel möglichst effektiv einzusetzen - Dinge die auch du selbst einforderst. Wir sind nicht der Gnadenhof der Liga und da er es ja noch drauf hat und jedem Team laut diversen Aussagen hier gut zu Gesicht steht, wird er auch kein Problem haben andernorts gut unterzukommen. Er hat hier gespielt, dafür wurde er bezahlt.
Den letzten Satz,da stimme ich Dir absolut zu..keine Ahnung was hier für ein Fass aufgemacht wird!!Art und Weise ist natürlich passend für die Amateure in den verantwortlichen Positionen,aber zu Satz 1,da ist Mende ja genau der richtige Mann an den Schalthebeln..... :lol: :lol: :lol:

tamifranz
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon tamifranz » So 17. Mär 2013, 09:53

bono hat geschrieben:Werde du normal Tamifranz, es geht hier um Hock,und um keinen 0815 Spieler.

Unser Kackklub ist mit seiner Kackführung in 12 Jahren einmal in die Playoffs gekommen, und wir kommen deshalb auch 2014 eher nicht in die Playoffs, darum juckt es überhaupt nicht wie langsam Robert ist,und angeblich in keine der SUPERSCHNELLEN Reihen reinpaßt,die sich dann so einen ULTRA LANGSAMEN Rentner ans Bein binden muß ;)

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Nein nein, hier geht es um Anstand, und um 1 lächerliches Abschlußjahr für diesen tollen und symphatischen Spieler,der dann 2014 in Würde in seinen Ruhestand gehen kann !

Selbst wenn es an Robert liegen würde, könnte ich nach 11 Jahren ohne Playoffs auch noch ein weiteres Jahr darauf verzichten, Hauptsache Robert kann hier noch ein letztes Jahr spielen,und dann als "ISERLOHNER"in Rente gehen.

Bono, Robert Hock ist ein Spieler der sportlich viel Erfolg hatte, aber jetzt für die DEL nicht mehr ausreichend ist !!

Aber ich mache Dir einen Vorschlag:
Wenn Du den Brief an den Vorstand der Roosters schreiben solltest, stelle bitte auch noch einmal auf die Tagesordnung einen Pouzar und Jarrko zurückzuholen. Die haben sich absolut verdient gemacht und würden mit dem Robert Hock bestimmt die DEL aufmischen. ;) ;)

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Motivation:

“Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.”

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon tamifranz » So 17. Mär 2013, 09:56

Chris hat geschrieben:
bono hat geschrieben: Unser Kackklub ist mit seiner Kackführung in 12 Jahren einmal in die Playoffs gekommen,
Hast du dich da nicht etwas vertan? Meines Wissens nach ist der Club 2 mal in den Playoffs gewesen !! :gruebel: Trotzdem find ich es auch Schade, dass der Verein dem Hocker kein Angebot mehr gemacht hat. Er hätte es verdient.


Und dann schaut mal was für Sturmreihen da waren: (Playoff 5 Platz vor 5 Jahren ?)

Hock , Wolf, Sulkovsky
Roy , Ready, Wren
Beechey, Kavanagh, Tapper


so sehen Reihen aus um die Playoffs zu erreichen :jump: :jump:
Motivation:

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon soese1 » So 17. Mär 2013, 11:18

Also so gerne wie ich es auch gesehen hätte, dass Robert Hock noch ein Jahr dran hängt, weil er meiner Meinung nach auch in der nächsten Saison, ein wertvoller Spieler für die Roosters sein würde und seine Karriere in Iserlohn beendet, so albern wird mittlerweile hier die Diskussion darüber.
Al hat vollkommen Recht, es geht hier nicht darum, dass ein Spieler auf Grund seiner bisher erbrachten Leistungen weiter beschäftigt wird. Es geht schon gar nicht darum, Robert Hock als Co oder als sonst was weiter zu beschäftigen. Es geht noch nicht einmal darum, ob man sein Trikot unter die Decke hängt. ( Da müssten dann doch auch noch ein Paar andere hängen, hängt aber kein einziges dort! ) Es geht um die nächste Saison, also nicht un das was war, sondern um das was kommt.
Es geht darum, dass die Leute, die für den Sport verantwortlich sind, sich dagegen entschieden haben, mit Hock weiter zu arbeiten. Auch wenn das eine Entscheidung ist, die für die meisten Fans nicht nachvollziehbar ist, so ist es aus deren Sicht trotzdem völlig legitim so zu handeln.
Für mich ist es nur eine weiter ,eine von vielen Entscheidungen, die ich als unsinnig empfinde. Wie gesagt, ich bin schon sehr gespannt auf das
außergewöhnliche Power-Team, dass da auf uns zu kommt, dem ein Spieler wie Robert nicht weiter helfen würde. Ich bin noch mehr gespannt darauf, ob es Herrn Mende überhaupt gelingen wird, die Personalie Robert Hock adäquat zu ersetzen. Ich halte beides eher für unwahrscheinlich! Aber das jetzt irgendwelche Protestaktionen im Internet seitens der Fans etwas daran ändern, dass Robert die Roosters verlässt, dass halte ich für noch unwahrscheinlicher. Wir Fans sollten Robert für seine Leistungen im Trikot der Roosters dankbar sein und dass die meisten von uns ihn lieber hier behalten würden, dass hat er auch ganz sicher mitbekommen. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass es einem Spieler Hock wirklich gefällt, wenn die Fans seinetwegen, mit aussichtslosen Aktionen versuchen, seinen bisherigen Brötchengeber unter Druck zu setzten.
Ich wünsche ihm, dass er anderswo noch mal einen DEL-Vertrag bekommt und er dort seiner Karriere einen würdigen Abschluss geben kann.
Die Iserlohn Roosters waren leider nicht dazu bereit, ihm dies zu gewähren und dass, da bin ich einigermaßen sicher, wird diejenigen, die dies entschieden haben, schneller einholen, als sie sich das jetzt vorstellen können.
Eishockey Fans sind faire Fans, Ultras leider nicht !

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon MeikelWuulw13 » So 17. Mär 2013, 11:23

Ich würde gerne mal ein Statement von einem/einer lesen, der/die auf der Abschlussfeier war, und der/die auch fand, dass Robert Hock nicht angemessen gewürdigt wurde.
:popcorn:







... es war doch irgendwie damit zu rechnen, dass es passieren würde, und das ganz alleine war doch schon genug Grund, seinen Arsch da hin zu bewegen. Jetzt seht mal zu, wie ihr Nichtkommer den Robert angemessen verabschiedet kriegt.
KOSCHITZE

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon Franky » So 17. Mär 2013, 11:30

Ich war anwesend und fand die Verabschiedung OK!
Es war doch nun irgendwann damit zu rechnen, dass er dieses Jahr oder nächstes Jahr geht. Die Option wurde nicht gezogen, was ich nachvollziehen kann.
Warum vergisst man auf einmal den schwierigen Charakter von Hock? In der Pressemitteilung wurde doch grade auf ihn groß eingegangen. Ich verstehe die Aufregung echt nicht. Aber okay.. so baut man sich halt ein Denkmal eines Märtyrers.
Ich für meinen Teil hätte damit leben können, ihn noch ein Jahr erleben zu müssen, kann mir aber auch ein Eishockeyleben ohne Hock vorstellen.
Gruß von jemand der nie "eishockeygott" gerufen hat. Eine Gottheit ist vielleicht unantastbar, wie in dem Fall, aber sollte auch Vorbild sein und auch nahezu fehlerfrei. Ich habe aber nie gesehen, dass er der große Motivator war, der bei einem Rückstand andere aufwecken konnte.
Sagt man Böses von dir, und es ist wahr, bessere Dich. Sind es Lügen, lache darüber. (Epiktet)

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » So 17. Mär 2013, 11:38

Ich denke man kann zusammenfassen, dass die Entscheidung nachvollziehbar ist, aber die Art und Weise nicht gerade richtig und angemessen war. Wobei man auch sehen muss, dass Robert nach der Entscheidungsverkündung der sportlichen Leitung gleich den Raum verlassen hat (eigene Worte) und von daher die Clubführung keine Chance hatte die Entscheidung zu erläutern (diesen Schluss kann man zumindest aus der schreibenden Presse ziehen); ob das so richtig ist ... !?

Es bleibt halt abzuwarten, und da möchte ich soese zustimmen, was nun kommen wird und ob man einen Hock adäquat ersetzen können wird. Wenn dem nicht so ist, dann wird die sportliche Leitung schneller von der Entscheidung eingeholt werden, als sie selber Robert Hock buchstabieren können!
Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon kalleins » So 17. Mär 2013, 11:58

Die sportliche Leitung wird sich hoffentlich vor der Verkündung schon darüber im Klaren gewesen sein, wie Hock ersetzt werden soll, alles andere wäre fahrlässig. Der Ersatz muss ja nun auch nicht unbedingt in einem neuen Spieler zu sehen sein. Es kann auch übers System gehen.

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon soese1 » So 17. Mär 2013, 12:23

Franky hat geschrieben:Ich war anwesend und fand die Verabschiedung OK!
Es war doch nun irgendwann damit zu rechnen, dass er dieses Jahr oder nächstes Jahr geht. Die Option wurde nicht gezogen, was ich nachvollziehen kann.
Warum vergisst man auf einmal den schwierigen Charakter von Hock? In der Pressemitteilung wurde doch grade auf ihn groß eingegangen. Ich verstehe die Aufregung echt nicht. Aber okay.. so baut man sich halt ein Denkmal eines Märtyrers.
Ich für meinen Teil hätte damit leben können, ihn noch ein Jahr erleben zu müssen, kann mir aber auch ein Eishockeyleben ohne Hock vorstellen.
Gruß von jemand der nie "eishockeygott" gerufen hat. Eine Gottheit ist vielleicht unantastbar, wie in dem Fall, aber sollte auch Vorbild sein und auch nahezu fehlerfrei. Ich habe aber nie gesehen, dass er der große Motivator war, der bei einem Rückstand andere aufwecken konnte.
Sind es im Sport und gerade beim Hockey nicht immer gerade die schwierigen Charakteren, die wir zu unseren Helden ausrufen und denen wir den göttlichen Status verleihen ?
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon tamifranz » So 17. Mär 2013, 12:37

soese1 hat geschrieben:Also so gerne wie ich es auch gesehen hätte, dass Robert Hock noch ein Jahr dran hängt, weil er meiner Meinung nach auch in der nächsten Saison, ein wertvoller Spieler für die Roosters sein würde und seine Karriere in Iserlohn beendet, so albern wird mittlerweile hier die Diskussion darüber.
Al hat vollkommen Recht, es geht hier nicht darum, dass ein Spieler auf Grund seiner bisher erbrachten Leistungen weiter beschäftigt wird. Es geht schon gar nicht darum, Robert Hock als Co oder als sonst was weiter zu beschäftigen. Es geht noch nicht einmal darum, ob man sein Trikot unter die Decke hängt. ( Da müssten dann doch auch noch ein Paar andere hängen, hängt aber kein einziges dort! ) Es geht um die nächste Saison, also nicht un das was war, sondern um das was kommt.
Es geht darum, dass die Leute, die für den Sport verantwortlich sind, sich dagegen entschieden haben, mit Hock weiter zu arbeiten. Auch wenn das eine Entscheidung ist, die für die meisten Fans nicht nachvollziehbar ist, so ist es aus deren Sicht trotzdem völlig legitim so zu handeln.
Für mich ist es nur eine weiter ,eine von vielen Entscheidungen, die ich als unsinnig empfinde. Wie gesagt, ich bin schon sehr gespannt auf das
außergewöhnliche Power-Team, dass da auf uns zu kommt, dem ein Spieler wie Robert nicht weiter helfen würde. Ich bin noch mehr gespannt darauf, ob es Herrn Mende überhaupt gelingen wird, die Personalie Robert Hock adäquat zu ersetzen. Ich halte beides eher für unwahrscheinlich! Aber das jetzt irgendwelche Protestaktionen im Internet seitens der Fans etwas daran ändern, dass Robert die Roosters verlässt, dass halte ich für noch unwahrscheinlicher. Wir Fans sollten Robert für seine Leistungen im Trikot der Roosters dankbar sein und dass die meisten von uns ihn lieber hier behalten würden, dass hat er auch ganz sicher mitbekommen. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass es einem Spieler Hock wirklich gefällt, wenn die Fans seinetwegen, mit aussichtslosen Aktionen versuchen, seinen bisherigen Brötchengeber unter Druck zu setzten.
Ich wünsche ihm, dass er anderswo noch mal einen DEL-Vertrag bekommt und er dort seiner Karriere einen würdigen Abschluss geben kann.
Die Iserlohn Roosters waren leider nicht dazu bereit, ihm dies zu gewähren und dass, da bin ich einigermaßen sicher, wird diejenigen, die dies entschieden haben, schneller einholen, als sie sich das jetzt vorstellen können.

Es geht doch nicht darum einen Robert Hock adäquat zu ersetzten, dann kann man ihn gleich behalte, da gebe ich Dir recht !
Aus meiner Sicht geht es aber darum ein Team auf die Beine zu stellen, dass alle die Tugenden mitbringt, die wir als Fans vor der Saison gewollt haben und auch zur nächsten Saison verlangen um die Playoffs zu erreichen.
Und wenn dann am Ende der nächsten Saison ein Playoff Platz dabei rauskommt, hört man alle wieder Tönen wie gut und richtig die jetzigen Entscheidungen waren, naja aber so ist das eben......

Ich sehe die Entscheidung der Personalie Robert Hock als völlig richtig an.
.
Motivation:

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon soese1 » So 17. Mär 2013, 12:44

Wenn man sich von einem seiner Top-Scorer trennt, aus welchen gründen auch immer, dann geht es aber sehr wohl darum, so jemanden adäquat zu ersetzen, völlig egal mit was für einem Team, oder mit welchem System man sich in Zukunft präsentieren möchte.
Eishockey Fans sind faire Fans, Ultras leider nicht !

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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon Franky » So 17. Mär 2013, 12:55

soese1 hat geschrieben: Sind es im Sport und gerade beim Hockey nicht immer gerade die schwierigen Charakteren, die wir zu unseren Helden ausrufen und denen wir den göttlichen Status verleihen ?
Es kommt auf die Prägung des schwierigen Charakters an. Beispiel bei einem Rückstand: wer hat vor Frust Schläger zertrümmert und wem war es anzuerkennen, dass er unbedingt gewinnen wollte? Tapper oder Hock? Ich denke, über die Antwort sind wir und einig.
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon hessenrooster » So 17. Mär 2013, 12:56

Eines vorweg, um nicht auch von einigen als harmoniebedürftiger Dödel hongestellt zu werden: Was den Menschen Robert Hock angeht, bin ich überhaupt kein Fan von ihm. Das wäre einer der letzten, mit dem ich gern mal 'n Bier trinken gehen würde, die Launenhaftigkeit spricht ihm aus dem Gesicht, und sein nichtssagendes Gefasel in den Interviews ging mir immer auf die Nerven.

Trotzdem erkenne ich seine großen Verdienste in IS an und glaube, er hätte uns noch eine Saison gut helfen können.

Vor allem aber: Wenn Mende und Mason, die diese Entscheidung ja wohl maßgeblich ausbaldowert haben, auch nur annähernd so strenge Maßstäbe bei sich selbst zugrunde gelegt hätten, dann hätten sie sich ebenfalls für nicht mehr DEL-tauglich einstufen und ihr Glück auch bei irgendeinem anderen Verein suchen müssen.

Die Diskrepanz zwischen der eigenen Beurteilung und der Anderer hat bei den beiden mittlerweile fast schon groteske Züge. Da ist ein Maß der Arroganz erreicht, dass mich schaudern lässt.

befa
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Re: Abgang Robert Hock

Ungelesener Beitragvon befa » So 17. Mär 2013, 12:56

Hier geht es doch nicht nur um sportliche Aspekte! Obwohl ich selbst nicht glaube, dass die Roosters in der nächsten Saison neben Mike York einen weiteren Mittelstürmer haben werden, der besser ist als Robert Hock.

Es geht doch viel mehr um den Umgang mit verdienten Spielern. Da wird einem langjährigen Führungsspieler auf und neben dem Eis so zwischen Tür und Angel mitgeteilt, dass er seine Sachen packen kann. Es kann doch niemand ernsthaft bestreiten, dass das eine Verabschiedung ist, die auf gut deutsch gesagt unter aller Sau ist!
Die Verantwortlichen der Roosters haben einfach unglaubliche Defizite im Umgang mit ihren Angestellten. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch daran, dass der Verein es nicht geschafft hat, seinen Rekordspieler Collin Danielsmeier zu ehren.

Und sie haben offensichtlich überhaupt keine Visionen oder eine Strategie zur Weiterentwicklung der Roosters. So einen Mann, der Topscorer und Toptorschütze der DEL-Geschichte ist, der ein Sympathieträger weit über den Verein hinaus ist, den muss ich doch versuchen, an die Organisation zu binden. In welcher Funktion auch immer.