Quo vadis, Mr Stirling?

Diskussionen rund um die Iserlohn Roosters
Kelowna Rockets
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Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Fr 21. Nov 2008, 23:16

So, durch den Schnee von der Eishalle nach Haus gekämpft, aber mit vielen Fragezeichen im Kopf.

Es ist lange her das ich eine solche konzeptionsarme und emotionslose Darbietung unserer Roosters gesehen habe. Gut, Selbstvertrauen fehlt, aber es wird ja von Spiel zu Spiel schlimmer.

Da ich und Kollegen immer in E hinter der Bank sitzen, muss man sich hier wirklich Fragen, ob im Gefüge der Mannschaft und im Verhältnis zum Trainer noch alles in Ordnung ist.

Beispiel bzw. Fragen die dieser Abend aufgeworfen hat:

Warum steht Steve Stirling weit ab von der Mannschaft im Eingang und zwar so das er kaum Sicht hat? Am Anfang der Saison stand er neben Liebsch.

Warum wechseln Liebsch und Stirling während des Spiels nicht mehr ein Wort und stehen gut 10 Meter auseinander? War zu Saisonbeginn auch anders.

Warum spricht Stirling während des Spiels nicht mit den Spielern, sondern nur noch Ulli? Ebenfalls zu Saisonbeginn anders?

Warum hält Hock während der Auszeit die Ansprache, während Stirling knapp einen Meter dahinter steht und nichts sagt?

Warum spielen Wilford und Traynor mit soviel Eiszeit, das sie aufgrund konditioneller Probleme dann praktisch zu Fehlern gezwungen werden, aber gleichzeitig sitzt Dück auf der Bank. Dazu folgende Szene von heute. Wilford kommt zur Bank und pumpt wie irre und deutet an,das er eine Pause braucht. Liebsch klopft Dück auf die Schulter, der will raus,und Stirling winkt von weit hinten ab und lässt Wilford weiterspielen. Ulli winkt daraufhin entnervt ab?

Warum werden die Reihen jedes Spiel wie wild durcheinander gewürfelt. Dadurch geht jede Eingespieltheit verloren. Mann kann ja Reihen ab und an mal durchwechseln, aber in diesem Maße?

Dazu passend hat man immer mehr das Gefühl das die Spieler wollen, aber irgendwie kaum noch Spielzüge zustande kommen. Das war heute ein Heimspiel, gegen einen sicherlich nicht Top Gegner, und wir hatten weniger Schüsse.

Einige Fragen, die aber nicht erst heute aufgekommen sind. Irgendwas scheint mir da im Argen zu liegen.

al
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon al » Fr 21. Nov 2008, 23:34

Das mit dem Wechseln ist doch ne realtiv einfache Geschichte. Schon die ganze Saison gibt ehr und minder feste Sturmpaare. Dievakante Position rotiert mitunter. Das Duo Hock-Wolf ist z.B. unumstößlich. Immer wieder wird man genötigt wegen Ausfällen (Wer es nicht gemerkt hat, Kampfsau Ready war heute doch nciht dabei und Tapper ist bekanntermaßen gesperrt.) kurzfristig umzustellen.

Beechey kommt gerade erst aus einer längeren Verletzungsphase und erst vor ner Woche hieß es noch, er habe deutliche konditionelle Rückstände. Heute hatten dank Looker recht viel Special Teams auf dem Eis, da hat Beechey im Spiel 5-gegen-5 dann zunehmend Auszeiten bekommen, stattdessen hat dann auch mal ein Wren im PP neben Hock und Wolf gespielt und ein Hommel bei 5-gegen-5.

Hinten hat er später auch gemixt. Zum einen ist das ne Möglichkeit Paare zu testen, denn mit den nun 7 Defendern muss man mal schauen wie man da agieren kann, zum anderen ist das an die Jungs immer ein Zechen, gefälligst mal ein wenig aufzupassen. Und das war zwingend notwendig, denn wie da ab und an die Straubinger um und vor unserem Tor spazieren gehen konnten, war schon abenteuerlich.

Aufgrud der Ausfälle, konditioneller Rückstände von Beechey, nem neuen Defender und den Formschwankungen mancher Spieler war es m.E. richtig, da mit entsprechenden Umstellungen zu versuchen Leben reinzubringen. Viel mehr Einflussmöglichkeiten hat man von der Bande nunmal nicht...

Was den armen Dücker angeht, scheint Stirling der Meinung zu sein, dass er auch in körperlich frischem Zustand im Kopf zu sehr ein Sicherheitsrisiko ist und / oder keine Akzente nach vorn setzen kann.

Alles in Allem ein glücklicher Punktgewinn.

P.S.:
Allen Unkenrufen zum Trotz: Wren war mit +1 heute in dieser Kategorie der einzige Spieler im grünen Bereich, Beeychey, Wolf und Hock dagegen mit -2, Wilford mit 2 Assists und +/- 0 ....
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Modano » Fr 21. Nov 2008, 23:44

al hat geschrieben: P.S.:
Allen Unkenrufen zum Trotz: Wren war mit +1 heute in dieser Kategorie der einzige Spieler im grünen Bereich, Beeychey, Wolf und Hock dagegen mit -2, Wilford mit 2 Assists und +/- 0 ....
Woran man mal wieder sehen kann, dass Statistiken überhaupt nichts aussagen müssen.

Wilfford mit zwei Assists. Eigentlich ja mit vier Assists, wenn man seine Fehler betrachtet.

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Emmi08 » Fr 21. Nov 2008, 23:53

Ja, auch ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die nicht unsere Roosters sein können. Was war das denn? Man hat das Gefühl, diese Spieler kennen sich alle nicht. Das ewige Úmstellen der Reihen kann doch nicht der Weisheit letzter Schluß sein! Mir ist negativ aufgefallen, das die Chemie scheinbar gar nicht mehr stimmt. Liegt das am Trainer? Kann er vielleicht nicht mit dem Team umgehen? Was nutzt uns der beste Trainer, wenn die Mannschaft sich scheinbar nicht wohl fühlt? Das ist nicht unser Team!!! Das Wilfort pumpt ist kein Wunder, er hat ja ewig Eiszeiten, Dück wäre mit Sicherheit nicht schlechter gewesen. Er braucht nur seine Chance- aber er hat wohl keine Lobby beim Trainer. Das kann doch nicht sein, das ein frischer Spieler nicht einspringen darf, obwohl der andere ausgelaugt ist, und dringend eine Pause braucht. So wird das jedenfalls nichts. Wir wollen unsere Roosters zurück, und das bald!!!! Bei Radio Mk wir auch immer alles schön geredet, aber was soll ein Robert Hock auch sagen, er hat sich ja schon weit aus dem Fenster gelehnt. Von wegen alles läuft rund, wir müssen nur mal wieder gewinnen! Wer es glaubt! Ich habe jedenfalls das Gefühl, da liegt irgendetwas im Argen.

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Fr 21. Nov 2008, 23:57

al hat geschrieben: Viel mehr Einflussmöglichkeiten hat man von der Bande nunmal nicht...

Doch, mit den Spielern reden und wer es beobachtet hat, hat gesehen das Stirling während des gesamten laufenden Spiels nicht einmal mit einem Spieler geredet hat, weil er überhaupt nicht in der Nähe der Spieler stand. Nur Handzeichen geben ist da ein bischen wenig. Was das Reihendurchwechseln angeht, ja, Wolf & Hock sind gesetzt, aber trotz aller Konditionsschwächen der Rekonvaleszenten, man muss auch mal Konstanz reinbringen.

Dazu kam auch heute wieder, das Adduonos Verhangnis, der Einsatz der 4. Reihe auch bei Stirling kaum stattfindet. Rupprich & Hommel zB dürften es heute zusammen kaum über 10 Minuten Eiszeiz gebracht haben.

Aber die oben angesprochenen Dinge sind einfach nun mal nicht weg zu diskutieren. Und 24 Gegentore in 5 Spielen erst recht nicht. Und irgend etwas liegt meiner Meinung nach auch in der Truppe im Argen. Denn bei einer Auszeit ist es normalerweise Aufgabe des Coachs etwas zu sagen, aber nicht die komplette Ansprache durch den Kapitän.

al
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon al » Sa 22. Nov 2008, 04:27

Aha, wenn also Wilford keucht, verstehst du nicht, warum er weiterspielen soll und wenn Beechey keucht, soll er durchmachen?

Hommel und Rupprich haben über das ganze Spiel ihre Eizeiten bekommen. Sie dienen nunmal in erster Linie zur Entlastung. Du erwartest von ohnen ja wohl kaum die wichtigen Tore in einem Siel zu schießen, in dem du dauernd einem einfachen und soppelten Rückstand hinterherläufst. Abgesehen davon beschwert sich auch keiner über deren Eiszeiten, wenn wir gewinnen...

Ist doch eher so wie immer: Läuft es, hat man alles richtig gemacht. Läuft es nicht, macht man alles falsch.
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Sa 22. Nov 2008, 08:13

al hat geschrieben:Aha, wenn also Wilford keucht, verstehst du nicht, warum er weiterspielen soll und wenn Beechey keucht, soll er durchmachen?

Hommel und Rupprich haben über das ganze Spiel ihre Eizeiten bekommen. Sie dienen nunmal in erster Linie zur Entlastung. Du erwartest von ohnen ja wohl kaum die wichtigen Tore in einem Siel zu schießen, in dem du dauernd einem einfachen und soppelten Rückstand hinterherläufst. Abgesehen davon beschwert sich auch keiner über deren Eiszeiten, wenn wir gewinnen...

Ist doch eher so wie immer: Läuft es, hat man alles richtig gemacht. Läuft es nicht, macht man alles falsch.
Falsch, aber Eiszeiten an der 50 Minuten Grenze sind definitiv zuviel für einen Spieler. Und das war ja nicht erst gestern nur so. Und ob es gut läuft oder nicht, ist eine ziemlich allgemeine Floskel. Man muss einfach auch mal Missstände ansprechen können. Und die 24 Gegentore in den letzen Spielen, darunter Gegner wie Kassel, Duisburg und gestern Straubing sind mehr als deutlich. Verletztenmisere hin oder her, man merkt einfach das die Mannschaft a) total verunsichert ist und b) taktisch im Defenivbereich extrem stark abgebaut hat, aber auch im Offensiven immer ideenloser wirkt. Kann natürlich auch ein Zeichen der Verunsicherung sein. Aber dummerweise lässt auch die Einstellung im kämpferischen Bereich immer mehr nach.
Und nicht umsonst fragten sich gestern genug Leute, sind das die gleichen Roosters wie noch vor 6-8 Wochen, oder gar der letzten Saison.

Jetzt kommen wieder die harten Gegner. Und mit der momentanen Form ist zu befürchten das wir nächsten Sonntag mit immer noch 32 Punkten dastehen aber mit 10-15 Gegentoren mehr.

Und Al , mann kann natürlich immer sagen, alles wunderbar, wird schon wieder. Aber jetzt zeigt sich ob Stirling auch in der Lage ist die Missstände wieder abzustellen. Denn wenn man ihn beobachtet merkt man auch bei Ihm, das er nicht mehr der gleiche wie noch zu Saisonbeginn ist. Und wie schon mehrfach erwähnt. Einen Trainer der so abseits der Mannschaft steht und kaum mehr ein Wort rausbringt habe ich selten gesehen.
Mag mich ja hoffentlich irren, aber aus meiner Sicht stimmt da irgendwas mit der Chemie nicht (mehr).

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon casinosoul » Sa 22. Nov 2008, 12:04

Kelowna Rockets hat geschrieben:
Und die 24 Gegentore in den letzen Spielen, darunter Gegner wie Kassel, Duisburg und gestern Straubing sind mehr als deutlich. Verletztenmisere hin oder her, man merkt einfach das die Mannschaft a) total verunsichert ist und b) taktisch im Defenivbereich extrem stark abgebaut hat, aber auch im Offensiven immer ideenloser wirkt. Kann natürlich auch ein Zeichen der Verunsicherung sein. Aber dummerweise lässt auch die Einstellung im kämpferischen Bereich immer mehr nach. Und nicht umsonst fragten sich gestern genug Leute, sind das die gleichen Roosters wie noch vor 6-8 Wochen, oder gar der letzten Saison.
Genau. Der Substanzverlust in allen Mannschaftsteilen ist unübersehbar. Die Verteidigung kassiert gegen Mannschaften im Tabellenkeller ein Tor nach dem anderen, die Leistungen der Torhüter sind dürftig und der Sturm wirkt in der Tat ideenlos. Und selbst gegen Straubing wird die vierte Reihe nicht regelmäßig eingesetzt.
Bei diesen Spielanteilen kann man gar nicht mehr von einer 4. Reihe sprechen. Stirling hat sie zu Ersatzbankspielern degradiert, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn die anderen platt sind. Und selbst dann ist ihr Einsatz nicht unbedingt erwartbar...

Gegenwärtig werden die Roosters in der Tabelle durchgereicht. Die Gefahr, ins Niemandsland der Tabelle abzurutschen, ist nicht von der Hand zu weisen. Setzt der Stirling eigentlich auf die Kanada-Connection (selbst Kanadier wie Schmidt oder Wilford, die außer Form sind, spielen, während manche deutsche Spieler nur sitzen) oder auf Leistung?

al
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon al » Sa 22. Nov 2008, 12:31

Kelowna Rockets hat geschrieben:Falsch, aber Eiszeiten an der 50 Minuten Grenze sind definitiv zuviel für einen Spieler.
Ich bin ja der Meinung der Wilford hatte 73:36 Minuten Eiszeit im letzten Spiel.. mindestens!
Aber dummerweise lässt auch die Einstellung im kämpferischen Bereich immer mehr nach.
Und nicht umsonst fragten sich gestern genug Leute, sind das die gleichen Roosters wie noch vor 6-8 Wochen, oder gar der letzten Saison.
Ich sehe das nicht als Zeichen mangelnder Einstellung. Zum einen fehlte Tyler lange, Roy zwischendurch, aktuelle Ready und Tapper.. Gerade das sind die Spieler, die eben auch viel arbeiten und kämpfen und wenn die weg sind ist doch klar, dass das nicht 100%ig kompensiert wird. Nehmen wir doch mal einen David Sulkovsky. Würde der nicht aufm Spielberichtsbogen stehen, würde man in den ,eisten Sielen in dieser Saison leider gar nicht merken, dass er dabei ist. Keine AHnung was mit ihm los ist, aber er findet irgendwie nicht statt und das in meiner Art & Weise, dass er nichtmal irgendwo kritisch Erwähnung findet. Die Tools hat er allemal, um was bewegen zu können..
Und Al , mann kann natürlich immer sagen, alles wunderbar, wird schon wieder. Aber jetzt zeigt sich ob Stirling auch in der Lage ist die Missstände wieder abzustellen. Denn wenn man ihn beobachtet merkt man auch bei Ihm, das er nicht mehr der gleiche wie noch zu Saisonbeginn ist. Und wie schon mehrfach erwähnt. Einen Trainer der so abseits der Mannschaft steht und kaum mehr ein Wort rausbringt habe ich selten gesehen.
Mag mich ja hoffentlich irren, aber aus meiner Sicht stimmt da irgendwas mit der Chemie nicht (mehr).
Ich mache es mir da nicht so einfach das von außen beurteilen zu wollen, weil die Leute eben alle sehr unterschiedlich sind. Der eine tobt an der bande, der andere ist mehr der Managertyp und bleibt meist cool. Dass der Uli vielleicht mal zwischendurch kurz die Augen verdreht hat, bei der von dir beschriebenen Szene, kann ich auch nicht überbewerten. Er ist nunmal für die Wechsel der Denfender zuständig, aber es ist das Privileg des Chefcoaches ihn zu überstimmen und wenn vorher gesagt wurde, dass der Dücker net spielt, dann isses nunmal so. Jeder, der nicht sein Leben lang Chef war, wird das in seinem Arbeitsbereich auch mal erlebt haben, dass einem ein Vorgesetzter in die Entschiedungen gepfuscht hat. Mag keiner, muss man aber mit umgehen.

Was die scheinbare Teilnahmslosigkeit von Stirling angeht.. haste heute Nacht das Spiel der Blues gegen Anaheim gesehen? Anaheim lag in der letzten Minute 2:1 hinten, ist im Powerplay, nimmt eine Auszeit und den Goalie raus. Glaub mal nicht, dass der Coach der Blues in der Auszeit mit seinen Jungs gesprochen hätte. Das hat Murray komplett Co-Trainer Shaw überlassen.. Stimmts da nun auch in der Chemie nicht?

Beobachten kann man vieles, aber wer spielt Mäuschen in den Köpfen von Spielern und Trainern und weiß was wirklich abgeht? Die Kunst ist doch als Laie die Rückschlüsse richtig zu ziehen und das sehe ich ein wenig wie beim Lotto.. hab ich übrigens im Leben nie gespielt ;)
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Sa 22. Nov 2008, 13:12

[quote="al"][quote="Kelowna Rockets"]Was die scheinbare Teilnahmslosigkeit von Stirling angeht.. haste heute Nacht das Spiel der Blues gegen Anaheim gesehen? Anaheim lag in der letzten Minute 2:1 hinten, ist im Powerplay, nimmt eine Auszeit und den Goalie raus. Glaub mal nicht, dass der Coach der Blues in der Auszeit mit seinen Jungs gesprochen hätte. Das hat Murray komplett Co-Trainer Shaw überlassen.. Stimmts da nun auch in der Chemie nicht?
[quote]

Und genau das ist meiner Meinung nach ebenfalls ein Problem. Man kann die NHL nicht mit der DEL vergleichen. In der NHL und tw. auch noch in der AHL ist der Headcoach mehr so eine Art Sportmanager, der die Trainingsabläufe koordiniert und über 4-5 Special Coaches verfügt. Das ist hier aber anders. Aber evt. sieht das Stirling eher wie in der NHL.
Ich gebe dir aber recht, wissen tun wir es nicht.Der Abbau der Mannschaft ist aber unübersehbar.
Daher wird diese Woche die Woche der Wahrheit.Sollte es den wort case geben, nämlich 4 Niederlagen, dürfte es auch Konsequenzen geben. Ich hoffe aber das wir hoffentlich zumindest beide Heimspiele gewinnen. Sollten wir aber schon die nächsten 2 Spiele deutlich verlieren, bin ich mir noch nicht mal mehr sicher ob ich am Freitag Abend noch Stirling auf der Bank sehen werde.

Viel wird davon abhängen WIE die Mannschaft verliert. Schaun mer mal.

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon al » Sa 22. Nov 2008, 13:46

Also an der Bande stehen auch drüben max. 2 Co-Trainer.

Es gibt auch Traine rund Spieler, die die Meinung vertreten, dass man während das Spiel läuft eh nicht wirklich aufnahmefähig ist, um sich noch großartig was anzuhören. Dazu ist Zeit im Einzelgespräch mit Videoanalyse. Da gibts aber vermutlich so viele verschiedene Philosphien wie es Coaches gibt und so viele gute Ratschläge wie Zuschauer.

Letzten Endes ist es nicht so, dass ein Coach jedem Spieler jeden Tag beibringen muss, wie man sich die Schlittschuhe schnürt. Da draußen auf dem Eis werden die Spiele entschieden und da liegt es ganz allein in der Hand der Spieler. Wobei ich persönlich niemandem abspreche nicht zu wollen und sich nicht reinzuhängen. Manchmal will man soviel, dass gar nichts klappt und bekanntlich reget es Scheiße immer in Schüben ;)

Die Saison ist noch lang, die Jungs sind willig, die Playoffs drin und niemand hat gesagt, dass die Saison ein Zuckerschlecken und der Kampf um die Playoffs ein immer schöner und einfacher sein wird.

Man möge mich nun teeren und federn für soviel Durchhalteparolen, aber alles ist drin. Um Mirkos Lieblingsworte einzustreuen: Das ist mal definitiv Fakt!
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon casinosoul » Sa 22. Nov 2008, 14:55

Das Verhalten des Trainers an der Bande zum Maßstab seiner Fähigkeiten zu machen, das Team zu erreichen und motivieren zu können, ist in der Tat abwegig.

Das Abrutschen in der Tabelle auf verletzte Spieler zurückzuführen ist eine beliebte Übung in Iserlohn, die man alljährig bestaunen kann. Verletzte Leistungsträger haben (fast) alle Teams in (fast) jeder Saison... :roll:

Warum verteilt Stirling einige der Ersatzbankspieler eigentlich nicht auf die anderen Reihen. Ward hatte damit durchaus Erfolg. Zumindest ein Versuch wäre es wert. Stirling scheint aber eine Nummer-sicher-Hockey-Philosophie zu vertreten, die keinen Platz für Experimente erlaubt. Eigentlich schade. Zumal die Ausbeute aus den letzten 5 Spielen fast 0 ist!

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon casinosoul » Sa 22. Nov 2008, 15:21

MiHei hat auf RadioMK alles getan, damit die Leute nicht auf die Idee kommen, von einer Krise zu sprechen. :roll:

Die nächsten Spiele gegen Frankfurt, Ingolstadt, Krefeld und Nürnberg werden die Frage schon beantworten, ob die Roosters in eine ausgemachte Krise hineinrutschen oder ob es ihnen gelingt, sich aus der Talfahrt - und in der sind wir zweifelsohne - wieder herauszuschießen.

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon al » Sa 22. Nov 2008, 15:25

Schonmal von dem Jungen gehört, der immerzu "Wölfe!" rief?
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Sa 22. Nov 2008, 15:59

al hat geschrieben:Schonmal von dem Jungen gehört, der immerzu "Wölfe!" rief?
Schon mal von den drei Affen gehört welche nichts sehen, hören, oder sagen. ;)

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon al » Sa 22. Nov 2008, 19:37

Kelowna Rockets hat geschrieben:Schon mal von den drei Affen gehört welche nichts sehen, hören, oder sagen. ;)
Ich fühle mich beobachtet.... :P
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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Tobse » So 23. Nov 2008, 15:05

Irgendwas ist da gewaltig schief gelaufen!

Dank Robert Hocks öffentlicher "Kritik" am Coach können wir überhaupt sehen was da abgeht.

Also wenn das so weitergeht und der Coach mit den Spielern nicht auf einen Nenner kommt, dann gibts für mich nur eine Lösung:

Stirling muss weg.

Erst hoch gelobt und jetzt nur noch Streitigkeiten. Erst mit Hock dann mit Dück Wie soll das weiter gehen.

Also ich stehe 100% hinter Hock, Dück und Co.


und ich muss auch mit meinem vorposter übereinstimmen das sind nicht die Roosters die wir kennen.

allen Respekt vor dem Trainer . TOLLER Kerl aber irgendwas läuft da gehörig in die falsche Richtung!!

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon solaler » So 23. Nov 2008, 15:45

Naja, ich muss sagen, als es lief alle den Stirling in den Himmel hochgelobt haben und jetzt wird verflucht man ihn wie sonst jemanden.

Wenn ich das hier lese wird mir echt schlecht!!!

Die Roosters haben letztes Jahr eine absolut sensationelle Saison gespielt und waren weit über dem eigentlichen Leistungspensum. Genauso hat diese Saison angefangen, doch verweise ich mal auf Mende, der von Anfang in dieser Saison gesagt hat, dass das realistische Ziel Platz 10 ist. Aber die "Schönwetter-Fans" meinen natürlich, dass man nach einer guten Saison und ein paar guten Spielen alles gewinnen muss. Und dann kommt natürlich der Punkt, wenn es mal nicht läuft, dass der Trainer schuld ist. Leute guckt doch mal auf die Budgets der Mannschaften, duckt mal auf die Tabelle und guckt mal welcher Spieltag ist, desweiteren sollte man sich die letzten Niederlagen mal genauer ansehen.

Berlin - ein wirklich schwaches Spiel, aber immerhin gegen den deutschen Meister
Kassel - wieviele Spieler konnten die Roosters aufbieten?
D'dorf - ich kann mich nicht mehr an den letzten Sieg in D'dorf erinnern, gut, aber das passiert
Dusiburg - wieviele Spieler konnten die Roosters aufbieten und naja, es war ne Niederlage im Penaltyschießen, sehr aussagekräftig...
Straubing - es fehlen Leistungsträger, die kann man nicht immer ersetzen und naja Glück ist was anderes, desweiteren wieder Penalty...

ICh bin der Ansicht man sollte nicht von Krise reden, und wenn man das unbedingt will, dann sollte man sich alle anderen Saison angucken, denn außer in der letzten Saison gab es immer ein Loch im November, aber da wurde der Trainer nicht kritisiert unabhängig von seinem Führungsstil...
Bin ja nur nen Studi...

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » So 23. Nov 2008, 16:16

[quote="solaler"] Aber die "Schönwetter-Fans" meinen natürlich, dass man nach einer guten Saison und ein paar guten Spielen alles gewinnen muss.


Straubing - es fehlen Leistungsträger, die kann man nicht immer ersetzen und naja Glück ist was anderes, desweiteren wieder Penalty...

quote]

Sorry aber als "Schönwetter"-Fan lasse ich mich ungern bezeichen. Mein erstes Spiel live vor Ort war 1979 gegen den ERC Freiburg und seit 1986 besitze ich eine Dauerkarte. Ich hab so ziemlich alle Höhen und Tiefen mitgemacht.

Und bitte, gegen Straubing fehlten Ready und Tapper, und das wars. Das sind Ausfälle die man kompensieren können sollte, gerade gegen einen solchen Gegner. Und man kann natürlich durch die Gegend laufen und immer nur das schöne sehen wollen, aber Misstände sollten angesprochen werden. Und da gibt es zumindest den Verdacht das was nicht stimmt.

Und mal zum Etat. Selbst beim offiziellen Etat liegen wir mittlerweile nicht mehr abgeschlagen hinten. Was dann noch inoffiziel in Form von Zahlungen durch Balver Zinn bzw. Jost an manchen Spieler fließt kann man nur mutmaßen.

Aber die Wahrheit liegt auf dem Eis und wir werden heute Abend sehen ob alles unbegründet war. Gibt es aber eine hohe Niederlage mit entsprechend schlechter Spielweise, dürfte es eine brisante Woche werden.

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Re: Quo vadis, Mr Stirling?

Ungelesener Beitragvon al » So 23. Nov 2008, 16:33

Kelowna Rockets hat geschrieben:Und bitte, gegen Straubing fehlten Ready und Tapper, und das wars. Das sind Ausfälle die man kompensieren können sollte, gerade gegen einen solchen Gegner.
Ich halte nicht viel davon andere Teams schlecht zu machen, zumal dabb nicht, wenn man das Hinspiel mit einem kompletten Team 4:2 verloren hat. Also wenn ich mich recht entsinne, haben wir ohne Tapper und Ready mit einer nicht so prallen Leistung nen Punkt geholt, nachdem wir zeitweise mit zwei Toren hinten lagen. (Das obligatorische "das ist Fakt", könnt ihr euch jetzt mal denken, aber wenigstens wäre es hier angebracht.)

Wenn so der Untergang des Abendlandes aussieht...
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