Gemeinsam nach vorn blicken - Wolfgang Brück sprach mit Fanclub-Vertretern

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iec-fanbetreuung
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Gemeinsam nach vorn blicken - Wolfgang Brück sprach mit Fanclub-Vertretern

Ungelesener Beitragvon iec-fanbetreuung » Di 23. Jul 2019, 13:19

Gemeinsam nach vorn blicken - Wolfgang Brück sprach mit Fanclub-Vertretern

Nachdem mit Beginn der Sommerpause durch die Fanbeauftragten eine Erhebung der aktuell vorhandenen Roosters-Fanclubs durchgeführt wurde, entstand aus diesem Kreis der Wunsch, sich einmal mit Clubchef Wolfgang Brück zusammenzusetzen, um über die vergangene Spielzeit, die aktuelle Saison und die zukünftige Ausrichtung unseres DEL-Clubs zu sprechen.



Auf Einladung der Roosters fand dieses Gespräch am Abend des 26. Juni im VIP-Raum der Eissporthalle am Seilersee statt. Insgesamt wurden Vertreter von 16 Fanclubs und -gruppierungen durch Wolfgang Brück, den Medienbeauftragten Rudi Müllenbach und den Fanbeauftragten Matthias Schlüter begrüßt.



Es entwickelte sich eine gut 90 Minuten dauernde lockere, offene Diskussionsrunde, die ein breites Spektrum an Faninteressen und Themen umfasste. Da Einiges bereits in öffentlichen Mitteilungen der Roosters Erwähnung fand und auch durch die Berichterstattung rund um die Jahreshauptversammlung wiederholt wurde, soll an dieser Stelle eine geraffte Zusammenfassung genügen.

Im Zusammenhang mit den Geschehnissen um die Erkrankung von Manager Karsten Mende, um den sich die Fangemeinschaft sehr besorgt zeigte, wurde auch über die gezeigten Spruchbänder und den Umgang mit Vereinsoffiziellen gesprochen. Die geäußerte Kritik war inhaltlich auf jeden Fall gerechtfertigt, bei aller Emotionalität wünschte sich Brück aber auch einen respektvollen Umgang mit den Menschen, die für die Roosters arbeiten, auch die Wahrung der Privatsphäre sei ihm sehr wichtig. Lebhaft diskutiert wurde in diesem Kontext auch über die Aussagekraft und Interpretierbarkeit von Spruchbändern, es wurde hier von Vereins- und von Fanseite nochmal dargestellt, welche Absicht hinter den Bannern steckte, aber auch, wie deren Botschaft angekommen war. Einigkeit bestand letztlich darin, dass man viele Geschehnisse der Vergangenheit durch eine bessere beiderseitige Kommunikation hätte deutlich entschärfen können.



Die Kommunikation spielte auch eine große Rolle bei der Diskussion rund um die Neuausrichtung der Vereinsführung und sportlichen Leitung. Erläutert wurden die Kriterien, die bei der Neubesetzung des Managers, von Brück als „wichtigste Person im Verein“ bezeichnet, und der Trainerposten maßgeblich waren. Dem Wunsch des Fanumfelds, das sportliche Geschehen und die Entscheidungen besser und nachvollziehbarer mitzuteilen, soll entsprochen werden. Hierbei wurde die in den letzten Monaten an den Tag gelegte Mitteilsamkeit von den Fanclubs sehr gelobt. Allgemein teilte man die große Vorfreude auf das neue Team, welches nach dem Motto „Charakter schlägt Talent“ zusammengestellt wurde.



Nachdem weitere Themen, wie unter anderem die Pressemittelungen des Clubs, die personelle Lage in der Geschäftsstelle und die Nutzung der modernen Medien, besprochen wurde, stellte ein Fan Wolfgang Brück eine interessante Frage: „Welchen Beitrag können die Fans zur Verbesserung beitragen?“
Hier erhofft sich der Clubchef, dass die Fans ihre Emotionalität bewahren, den Blick aber auf die gesamte Geschichte des Vereins und seiner Vorgänger gerichtet halten. Es ist wichtig, die Tradition des Eishockeys im Sauerland weiter auszuleben, aber allein von ihr kann ein Proficlub nicht überleben. Daher ist es existenziell wichtig, die Emotionalität in eine positive, unterstützende, Form zu bringen, um dem IEC und den Roosters auch in einer schlechten Phase beizustehen. Eine sportlich enttäuschende Saison darf eigentlich nicht dazu führen, dass der Mythos „Eishölle“ in Gefahr gerät.



Fazit: Die Gesprächsrunde der Fanclubs mit der Vereinsführung war für alle Teilnehmer sehr informativ. Die durchgeführten Änderungen in allen Bereichen des Clubs müssen natürlich erst einmal greifen, Christian Hommel, dem neuen Trainerteam und der neuen Mannschaft die Zeit gegeben werden, den eigenen Vorstellungen gerecht zu werden. Aber auch die neue Kommunikation muss sich einspielen, das gemeinsame Treffen der Fanclubs unterschiedlichster Denkweisen ist ebenfalls ein wichtiger Fortschritt. Nun darf es gerne auch auf dem Eis wieder los gehen…