Protokolle des Fanbeirats

Themen für Fanbeirat und Fanbeauftragten
ir-fanbeirat
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Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Fr 22. Mär 2019, 12:24

Am Dienstag, 26.02.2019 haben sich fünf Mitglieder des Fanbeirates (Andre Beste, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Jonas Hinkelmann und Stephan Weiss) gemeinsam mit dem Fanbeauftragten der Iserlohn Roosters Matthias "Alf" Schlüter, sowie mit Daniel Kosdei vom derzeit ältesten IEC-Fanclub "Bully Express" zu einer internen Sitzung getroffen. Anlass für diese Zusammenkunft war hauptsächlich die Neuausrichtung des Fanbeirates zur neuen Saison.

Innerhalb des Fanbeirates wurde nicht zuletzt aufgrund des Stimmungsboykotts erkannt, dass bestimmte Fangruppen in diesem Gremium unterrepräsentiert sind und der Fanbeirat somit nicht mehr, wie ursprünglich geplant, die gesamte Bandbreite der verschiedenen Strömungen der Iserlohner Fanszene abbildet.

Als erster Schritt wurde daher beschlossen, den Fanbeirat in Zukunft breiter aufzustellen und um drei weitere Mitglieder auf dann elf Mitglieder zu erweitern. Zwei dieser drei neuen Mitglieder des Fanbeirates sollen noch vor Beginn der neuen Saison durch eine Fanwahl gefunden werden. Idealerweise soll sich dafür jeder Fan bewerben, der sich dazu berufen fühlt, ehrenamtlich in diesem Gremium konstruktiv mitarbeiten zu wollen. Sehr gerne dürfen sich hierfür natürlich auch weibliche Roostersfans bewerben. Bewerbungen von Kandidaten(-innen) nimmt der Fanbeirat ab sofort an. Schreibt uns dazu einfach über die bekannten Foren oder auf Facebook an.

Der übrig gebliebene Platz im Fanbeirat wurde noch am selben Abend mit Daniel Kosdei besetzt. Der Fanbeirat hat sich einstimmig dazu entschieden, Daniel Kosdei ins Fangremium aufzunehmen, da Daniel Kosdei als Vorstandsmitglied des IEC-Fanclub "Bully-Express" in der Iserlohner Fanszene sehr gut vernetzt und daher auch sehr bekannt ist. Zudem vertritt Daniel Kosdei eine Fanströmung innerhalb der Iserlohner Fanszene, die bisher im Fanbeirat kaum vertreten war.

Des Weiteren wurde angeregt, die Arbeit des Fanbeirates ab nun sehr viel transparenter zu gestalten. Hierfür wurde beschlossen, dass auf der Facebookseite des Iserlohner Fanbeirates, sowie in den beiden Foren (Iserlohn Roosters Forum und Beklopptenforum) ab nun regelmäßig Zusammenfassungen der Fanbeiratssitzungen veröffentlicht werden sollen.

Es wäre natürlich für den Fanbeirat wünschenswert, wenn von Seiten der Fans dort dann auch Feedback zu den einzelnen Sitzungen von den Fans erfolgen würde.

Zu guter Letzt wurde beschlossen, dass die gute Zusammenarbeit zwischen Fanbeirat und Fanbeauftragten weiter intensiviert wird und man noch enger im Interesse der Roosterfans zusammen arbeiten will.

Weitere Themen des Abends waren der Stimmungsboykott und ein mögliches Trommelverbot für Gästefans am Seilersee.

Kritisch wurde hierbei die eigene Unterzeichnung des Stimmungsboykotts durch den Fanbeirat gesehen. Man war sich nahezu einig, damit nicht das Meinungsbild der Iserlohner Fanszene vollumfänglich getroffen zu haben und empfand die Unterstützung des Boykotts daher als eher unglücklich, wobei man sich allerdings auch darin einig war, dass die Kritik gegenüber den Verantwortlichen der Roosters berechtigt gewesen ist.

Bei der Frage ob es in Zukunft ein Trommelverbot für Gästefans in der Eissporthalle Iserlohn geben soll war die Mehrheit der Teilnehmer der Sitzung gegen ein solches Verbot. Da aber auch diese Mehrheit die Problematik, der zu lauten und zu großen Trommeln erkannt hat, wurde beschlossen, dass ab der neuen Saison in Iserlohn nur noch je Fanseite eine in den Maßen begrenzte Trommel gestattet sein soll. Diese Trommel muss durch die Gästefans bei unserem Fanbeauftragten angemeldet werden und wird gegebenenfalls auch durch Matthias Schlüter am Spieltag in der Eissporthalle kontrolliert.

Abschließend wurde die nächste Sitzung des Fanbeirates auf den 12. März 2019 terminiert. Diese soll dann wieder in den Räumlichkeiten der Roosters und unter Teilnahme des Geschäftsstellenleiters Bernd Schutzeigel stattfinden.

Über den Sommer soll zudem eine Liste aller Fanclubs durch den Fanbeauftragten Matthias Schlüter erstellt werden und mit Christian Hommel soll während der Sommerpause im Rahmen einer Fanbeiratssitzung über die sportliche Neuausrichtung der Iserlohn Roosters diskutiert werden.

Ein Bericht über unsere Sitzung am 12. März 2019 wird in Kürze folgen.

Blau-weiße Grüße
euer Fanbeirat

JudgeDark
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Fr 22. Mär 2019, 18:11

Danke für die Info ... und ich finde es gut, dass ihr euch

a) breiter aufstellen wollt;

b) neue Leute offen sucht;

c) die Kommunikation mit Hommel sucht;

d) mehr Input in die Fanbase geben wollt.

Frage wäre, was ihr in der Bewerbung erwartet ... kurz und knapp "ich will" oder eine Darstellung, warum man sich dazu berufen fühlt? Eine Darstellung der Person ist denke ich obligatorisch.

Und noch eine Frage: wie oft tagt der Fanbeirat?
Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Mo 25. Mär 2019, 12:17

Eine kurze Beschreibung deiner Person, deinen Bezug zum IEC und ein Foto reichen als Bewerbung schon völlig aus.

Der Fanbeirat tagt in der Regel einmal im Monat.

Viele Grüße

JudgeDark
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Mo 25. Mär 2019, 19:20

Danke für die Rückinfo!

Berwerbung mit Foto ... da wäre ich ja gleich raus! :D ;)
Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

ir-fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Do 4. Apr 2019, 13:57

Am Dienstag, den 12. März 2019 traf sich der Fanbeirat (Andre Beste, Dennis Flügel, Jonas Hinkelmann, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss) gemeinsam mit dem Prokuristen der Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG in der Geschäftsstelle der Roosters zur turnusgemäßen Fanbeiratssitzung.

Die Teilnehmer der Sitzung beleuchteten im ersten Abschnitt des Treffens die vorherige Sitzung des Gremiums, die als Themenschwerpunkt die Neuausrichtung des Fanbeirats (verbesserte Öffentlichkeitsarbeit, breiteres Meinungsspektrum, Wahlen) hatte.

Natürlich wurde auch abermals das Thema Stimmungsboykott diskutiert. Fazit: Es ist zu diesem Thema alles gesagt, vielleicht nur noch nicht von jedem. Uns eint jedoch die Hoffnung, dass die vor uns liegende Zukunft keinerlei Konflikte dieser Art entstehen lassen wird.

Es folgte eine Bilanzierung der sportlichen Leistungen der Roosters in der abgelaufenen Saison aus unserer Sicht. Ein Mix aus mangelnder Qualität und Underperformance einiger Akteure hat zu dieser enttäuschenden Saison geführt. Nicht hilfreich war auch der Umgang mit dem Torhüter-Thema.

Danach erläuterte Bernd Schutzeigel den Fanvertretern die angedachte strukturelle und sportliche Neuausrichtung der Iserlohn Roosters:

Sowohl der personelle Aderlass in der Geschäftsstelle als auch die mangelhafte Außendarstellung sind zentrale Themen des Umbaus der Verwaltung. Die Veröffentlichung der Anpassungen obliegt jedoch der Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG.

Im sportlichen Bereich möchte man sich ab nun in der Zukunft möglichst stringent nach einem konzeptionellen Leitfaden orientieren. Dieser konzeptionelle Leitfaden wird derzeit allerdings noch von den sportlich Verantwortlichen erarbeitet und zeitnah vor der Saison veröffentlicht.

Darüber hinaus gewährte uns Bernd Schutzeigel noch einen kurzen Ausblick in die interne zukünftige sportliche Zielsetzung der Iserlohn Roosters. Man möchte natürlich ab übernächster Saison einen sportlichen Abstieg vermeiden. Vielmehr möchte man sportlich erfolgreiches Eishockey spielen lassen und sich damit dauerhaft unter den Top 10 der DEL etablieren.

Anschließend wurde Bernd Schutzeigel durch die Mitglieder des Fanbeirats nochmals auf die Problematik bezüglich der Gebühren für die „Print @t Home“-Tickets hingewiesen. Diese Gebühren sind gesetzlich seit dem letzten Jahr unzulässig. Bernd Schutzeigel versprach, den Sachverhalt abermals zu prüfen.

Das nächste Treffen des Fanbeirats wurde zum Abschluss auf den 09. April 2019 terminiert.

Ein Bericht zu diesem Treffen wird folgen.

Mit blau-weißen Grüßen
Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Fr 26. Apr 2019, 09:56

Am Dienstag, den 09. April 2019, traf sich turnusmäßig der Fanbeirat (Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Jonas Hinkelmann, Daniel Kosdei und Stephan Weiss) gemeinsam mit dem Prokuristen Bernd Schutzeigel und dem Sicherheitsbeauftragten der Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG Michael Menzel zu einer Sitzung.

Michael Menzel beleuchtete hierbei die abgelaufene Saison bzgl. seines Aufgabengebietes und stellte fest, dass die abgelaufene Saison im Großen und Ganzen ohne besondere Vorkommnisse in Iserlohn verlaufen sei.

Er verwies zudem darauf, dass es in der DEL mittlerweile einige Standorte gebe, die ein solches Resümee nicht so leicht ziehen könnten und kündigte an, bei Gastspielen dieser Klubs am Seilersee verstärkt auf sicherheitsrelevante Aspekte durch den Ordnungsdienst unter Absprache mit der Polizei achten zu wollen.

Im Anschluss daran wurde die zur kommenden Saison kritische Parkplatzsituation rund um den Seilersee besprochen. Bernd Schutzeigel wies den Fanbeirat auf die noch nicht gelöste Problematik hinsichtlich der Parkraumvorgaben der DEL hin. Er erklärte, dass der Verwaltung der Stadt Iserlohn mittlerweile diese Vorgaben bekannt seien und man seitens der Roosters von der Stadt Iserlohn nun gangbare Lösungen in den nächsten Wochen hinsichtlich dieser Vorgaben erwarte. Mit Abschluss dieses Themas verabschiedete sich dann Michael Menzel von den übrigen Teilnehmern und verließ die Sitzung.

Als weiteres Thema ging es dann um die derzeit stattfindenden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in der Eissporthalle. Zur neuen Saison wird in der Halle eine komplett neue und moderne Spielfeldbande installiert. Mit dieser Bande soll das Spiel für die Akteure auf dem Eis etwas sicherer gestaltet werden, aber auch für die Zuschauer sollen durch diese neuen Banden eine Verbesserung bei der Sicht aufs Eis erfahren.

Neben der Bande werden zudem derzeit Arbeiten auf der Stehplatztribüne vorgenommen. Lockere Betonstufen sollen wieder fest verankert werden. Außerdem wird die Treppe vor dem Block I ersetzt, da seitens der DEL eine Erweiterung der Strafbänke gefordert ist.

Abschließend wurde intern noch über die bevorstehende Erweiterung des Fanbeirats gesprochen. So wurde beschlossen, dass Bewerbungen noch bis zum 10. Mai 2019 möglich sind.

Bis zu diesem Datum sollten alle Interessenten dem Fanbeirat eine kurze Bewerbung mit Foto, Angaben zur Person und dem jeweiligen Background in Sachen Eishockey vorgelegt haben.

Mit Ablauf der Bewerbungsfrist wird der Fanbeirat dann entscheiden, ob anhand der Anzahl der Bewerber alle Bewerber zur Wahl gestellt werden oder ob es eine Vorauswahl der Kandidaten durch den Fanbeirat geben wird.

Unsere Sitzung im Juni ist dann explizit dafür vorgesehen, alle Wahlkandidaten kurz kennen zu lernen.

Zwecks Erhöhung, der bis dato noch nicht vorhandenen Frauenquote, dürfen sich auch weiterhin alle Freundinnen des heimischen Kufensports hochgradig ermuntert fühlen, sich zu bewerben. Alle anderen Geschlechter sind aber auch gern gesehene Bewerber.

Die nächste Sitzung des Fanbeirats findet am 14. Mai 2019 voraussichtlich mit Christian Hommel statt.

Ein Bericht zu dieser Sitzung wird natürlich folgen.

Mit blau-weißen Grüßen

Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Mo 3. Jun 2019, 09:55

Am Dienstag, 14. Mai 2019 trafen sich der Fanbeirat (Andre Beste, Elmar Brüggenschmidt, Jonas Hinkelmann, Sebastian Jochheim, Stephan Weiss) mit dem Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters Bernd Schutzeigel und dem neuen sportlichen Leiter der Iserlohn Roosters zur monatlichen Fanbeiratssitzung.

Bei dieser Gelegenheit nutze der Fanbeirat die Möglichkeit dem neuen sportlichen Leiter Christian Hommel erst einmal ein einstimmiges Lob für die neue konzeptionelle Ausrichtung der Iserlohn Roosters auszusprechen.
Auf die Frage wie gut sich Christian Hommel mittlerweile in seinen neuen Job eingefunden hätte gab dieser zu verstehen das gerade die ersten Monate sehr anstrengend gewesen seien und ihm sehr viel abverlangt hätten, er sich aber mittlerweile gut in die neue Aufgabe eingearbeitet hätte und somit der Stress nun etwas nach gelassen hätte.
Anschließend erzählte Christian Hommel ein wenig über bestehende Probleme bei der Suche und Verpflichtung vermeintlicher Wunschspieler. Zusammenfassend darf man wohl sagen, dass man nicht jeden Spieler, den man gerne hätte, am Ende auch bekommen würde.

Da Christian Hommel eine etwas andere Vorgehensweise als sein Vorgänger Karsten Mende bei der Zusammenstellung des Kaders verfolgt möchte er recht zeitnah den Kader zusammengestellt haben. Insgesamt sei man aber in der Kaderzusammenstellung weit fortgeschritten und es seien nur noch wenige Positionen im Kader offen. Christian Hommel äußerte Zuversicht diese fehlenden Positionen in Kürze besetzen zu können.
Mit dem Trainerteam um Jason O‘Leary befindet sich Christian Hommel in einem regen täglichen Austausch. Christian Hommel skizzierte zudem noch gegenüber dem Fanbeirat die bevorstehende Zusammenarbeit mit den neuen Kooperationspartnern in Bietigheim und Herne. Hierbei war er sehr zuversichtlich, dass diese Zusammenarbeit für die Roosters vorteilhaft sei um gerade die jungen Spieler sukzessive an DEL-Niveau heran führen zu können.

Natürlich gab es auch einen Rückblick auf die vergangene Saison. Hier beschrieb Christian Hommel an einem Beispiel dem Fanbeirat sehr plausibel einen Entscheidungsprozess innerhalb des letztjährigen Trainerstabs. Dies wurde anhand von spieltaktischen Beobachtungen durch ihn näher erläutert.
Abschließend wurde der Fanbeirat von Christian Hommel noch gefragt ob er es als sinnvoll erachten würde wenn die Mannschaft bei Sonderzugfahrten wieder mitfahren würde. Man kam nach einer kurzen Diskussion über ein, dass eine solche Mitfahrt nur Sinn machen würde wenn direkt nach dem betreffenden Sonderzug eine längere Spielpause folgen würde. Eine solche Mitfahrt wäre somit nur im November oder Februar vor den entsprechenden Spielpausen möglich.

Des Weiteren bat Christian Hommel den Fanbeirat um Ideen und Vorschläge die zum Ziel haben sollen zwischen Mannschaft und Fans eine bessere Bindung als zuletzt zu erzeugen. Hierbei wurde durch den Fanbeirat ein Broomballturnier in einer der Spielpausen angeregt.
Am Ende des Gesprächs bat Christian Hommel den Fanbeirat noch um Anregungen für ein neues Motto das zukünftig für die Iserlohn Roosters stehen soll. Ähnlich wie „Echte Liebe“ oder „Mia san mia“ bei den Fußballklubs Borussia Dortmund bzw. Bayern München sollte dieses Motto die Iserlohn Roosters zukünftig charakterisieren.
Die letzten beiden Bitten Christian Hommels möchten wir als Fanbeirat jedoch auch an Euch, die Fans weiter geben. Ihr dürft uns also eure Ideen und Vorschläge mitteilen und wir als Fanbeirat werden sie dann an Christian Hommel und die Iserlohn Roosters weiter leiten.

Abschließend besprach der Fanbeirat dann noch das weitere Vorgehen bei der Wahl der zwei neuen Mitglieder des Fanbeirats. Es wurde beschlossen, dass zur nächsten Sitzung des Fanbeirats alle Kandidaten zu dieser Sitzung eingeladen werden um mit ihnen über ihre Vorstellungen hinsichtlich des Fanbeirats zu sprechen.
Zusätzlich wurde beschlossen, dass der erste Wahlgang im Rahmen des ersten Heimspiels der Vorbereitung stattfinden soll und alle 10 Kandidaten zur Wahl zugelassen werden.
Danach sollen dann die vier Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben, beim zweiten Heimspiel der Vorbereitung in eine Stichwahl um die zwei freien Plätze gehen. Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen werden dann die freien Plätze im Fanbeirat besetzen.

Am Montag, 20. Mai 2019 gewährte der Förderverein des Eishockeymuseums den Mitgliedern des Fanbeirats einen ersten Einblick in die Museumsräume. In einer etwa einstündigen Führung konnten wir uns von der unserer Meinung nach gelungenen Konzeption des Museums überzeugen. Somit können wir als Fanbeirat jedem Fan nur wärmstens empfehlen das Museum nach seiner Eröffnung kostenlos zu besuchen. Gerne möchten wir aber auch jeden interessierten Fan dazu aufrufen Mitglied im Förderverein des Museums zu werden.

Die nächste Sitzung des Fanbeirats wurde für den 11. Juni 2019 terminiert.

Ein Bericht über diese Sitzung wird folgen.

Mit blau-weißen Grüßen
Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon Schwabenrooster » Mo 3. Jun 2019, 11:09

Christian Hommel äußerte Zuversicht diese fehlenden Positionen in Kürze besetzen zu können.
Da bin ich ja mal gespannt. Wurden die Probleme hinsichtlich der Wunschspieler noch näher erläutert ? Da stand ja CH hat darüber ein wenig gesagt. :greis:
Blau-und-Weisse Tradition unser Herz schlägt nur für Iserlohn, ohhhhhh IEC! :jump: :jump: :jump:

ir-fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Mo 5. Aug 2019, 18:03

Die beiden Fanbeiratssitzungen im Juni und Juli 2019 standen ganz im Zeichen der demnächst stattfindenden Wahlen der neuen Mitglieder des Fanbeirats.

Zu beiden Terminen wurden durch den Fanbeirat die insgesamt 10 Bewerber (im Juni 8 Bewerber, im Juli 2 Bewerber) eingeladen.

Nach einer launigen Vorstellungsrunde wurden den Bewerbern die Entstehung, die Entwicklung, die Aufgaben und Arbeitsweise des Fanbeirats näher gebracht.

Anschließend äußerten sich die Bewerber bezüglich ihrer Motivation für ihre Bewerbung. Hieraus entstand durch die jeweiligen Vorstellungen und Ideen, hinsichtlich dermöglichen Tätigkeiten als Neumitglieder des Fanbeirates,bereits eine interessante Diskussion.

Zum Abschluss hat der Fanbeirat jeden Bewerber darum gebeten, für die Wahl eine kurze Selbstvorstellung zu verfassen.

Darüber hinaus wurden die Termine der beiden Wahlgänge beschlossen: Diese werden am 23.08. (Testheimspiel gegen Düsseldorf) und am 06.09. (Testheimspiel gegen Wolfsburg) stattfinden.

Ohne die Bewerber wurden dann jeweils im zweiten Teil der Sitzungen folgende Themen erörtert:

Bei den Terminen im Juni und Juli wurde noch kurz über das Für und Wider eines möglichen Gespräches mit den für das Iserlohner Eishockey verantwortlichen Polizeibeamten diskutiert. Es wurde im Juli dann mehrheitlich beschlossen, den Termin im September für dieses Gespräch zu avisieren.

Im Juli wurde noch mit dem anwesenden Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters über die baulichen Veränderungen in der Eissporthalle gesprochen. Es folgte darauf eine kurze Begehung der Eissporthalle, um die Änderungen in Augenschein zu nehmen.

Des Weiteren wurden mit Bernd Schutzeigel die personellen Veränderungen innerhalb der Geschäftsstelle besprochen:

Mit einem Festangestellten, einem Auszubildenden und einem Praktikanten haben bei den Iserlohn Roosters drei neue Mitarbeiter bereits ihre Tätigkeit aufgenommen, allerdings verlieren die Roosters mit einem Mitarbeiter leider auch einen langjährigen und guten Angestellten. Nichts desto Trotz ist Geschäftsstellenleiter Bernd Schutzeigel sehr zuversichtlich, diesen Abgang auf Dauer kompensieren zu können.

Ein weiteres Thema war die Regelung der Young Roosters bezüglich der Spendensammelaktionen während der Heimspiele der Roosters. Hierbei wurde beschlossen, sich in absehbarer Zukunft mit einem Verantwortlichen der Young Roosters darüber intensiv im Rahmen einer Sitzung auszutauschen.

Die nächste Sitzung im August wird voraussichtlich den Ablauf und die genaue Organisation der Wahl der neuen Mitglieder des Fanbeirats schwerpunktmäßig als Thema haben.

Ganz sicher ist, dass die von zahlreichen Fanclubs und dem Fanbeirat getragene Aktion „Gemeinsam für Iserlohn“ thematisiert werden wird. Dem Fanbeirat ist es hierbei ein wichtiges Anliegen, die durch den Boykott entstandenen Gräben innerhalb der Fanszene zu beseitigen.

An der Sitzung im Juni haben von Seiten des Fanbeirats folgende Mitglieder teilgenommen: Andre Beste, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Jonas Hinkelmann, Daniel Kosdei und Stephan Weiss.

Im Juli wurde der Fanbeirat in der Sitzung durch Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Jonas Hinkelmann, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss vertreten. Zusätzlich nahm an dieser Sitzung auch wieder der Prokurist und Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters Bernd Schutzeigel teil.

Die nächste Sitzung des Fanbeirats wurde für den 13. August 2019 terminiert.

Ein Bericht über diese Sitzung wird folgen.

Mit blau-weißen Grüßen
Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Do 22. Aug 2019, 13:19

Am Dienstag, den 13. August 2019 traf sich der Fanbeirat (Andre Beste, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Jonas Hinkelmann, Daniel Kosdei, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss) mit dem Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters Bernd Schutzeigel zu seiner monatlichen Sitzung.

Zu Beginn wurde der sensationell gute Verkauf der DVD‘s und Blue Ray‘s der Eishockeydokumentation „Die Eishölle am Seilersee“ durch die Iserlohn Roosters thematisiert. Der Fanbeirat kritisierte einerseits den durch die Iserlohn Roosters im Vergleich zum Crowdfunding-Preis etwas zu günstig angesetzten Verkaufspreis der Dokumentation, ermunterte andererseits den Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters aufgrund der enormen Nachfrage weitere DVD‘s und Blue Ray‘s des Films zeitnah bei den Produzenten zu ordern und mahnte verstärkte Vermarktungsaktivitäten an.

Als weiteres Thema wurde kurz das bevorstehende Fanfest besprochen. Bernd Schutzeigel teilte den Mitgliedern des Fanbeirats mit, dass der Fanbeirat ein Teil des Bühnenprogramms sei und der Fanbeirat so die Möglichkeit hat, sein Aufgabengebiet einem breiteren Publikum zu vermitteln. Es wurde beschlossen das Peter Herentey, Daniel Kosdei und Stephan Weiss den Fanbeirat bei dieser Gelegenheit repräsentieren werden.

Danach widmete sich der Fanbeirat dem Thema Print@thome und den daraus resultierenden Gebühren, die der Dienstleister der Iserlohn Roosters für die durch den Fan ausdruckbaren Karten erhebt. Bernd Schutzeigel verlas hierbei ein Schreiben des Anbieters dieses Service aus dem hervorging, dass diese Gebühr rein rechtlich weiterhin durch den Anbieter als Ticketvermittler erhoben werden darf. Unzulässig wäre demnach diese Verkaufsgebühr nur dann, wenn der Anbieter der Tickets auch der Veranstalter der Eishockeyspiele wäre.

Abschließend besprach der Fanbeirat noch den Ablauf der bevorstehenden Wahl neuer Mitglieder des Fanbeirats.

Hierbei wurde beschlossen, zwei der insgesamt zehn Kandidaten von der Wahl auszuschließen. Beide Bewerber hatten dem Fanbeirat leider nicht, wie im Juni und Juli besprochen, die für die Wahl notwendigen persönlich verfassten Kurzvorstellungen fristgerecht eingereicht.

Somit stehen für die Wahl der zwei neuen Mitglieder des Fanbeirats nun acht Kandidaten zur Auswahl.

Diese acht Kandidaten stellen wir mit einem gesonderten Beitrag, den wir heute Abend auf unserer Facebookseite veröffentlichen werden mit ihrer jeweiligen Kurzvorstellung den Fans der Iserlohn Roosters zur Wahl vor.

Die Wahl selbst findet in der ersten Runde am Freitag, 23. August im Rahmen des Vorbereitungsspiel der Roosters gegen die DEG statt.

Die zweite Runde - mit dann nur noch vier Kandidaten - wird dann im Rahmen des zweiten Vorbereitungsspiel gegen Wolfsburg erfolgen.

Die nächste Sitzung des Fanbeirats ist für Dienstag, den 10. September 2019, terminiert. Zu diesem Termin erwarten wir von der Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises Gäste zu einem produktiven Meinungsaustausch.

Ein Bericht über diese Sitzung wird selbstverständlich folgen.

Mit blau-weißen Grüßen
Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Mi 2. Okt 2019, 18:31

Am Dienstag, 10. September kam der Fanbeirat (Dennis Betzinger, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Edgar Hermens, Peter Herentrey, Jonas Hinkelmann, Sebastian Jochheim, Daniel Kosdei und Stephan Weiss) nach erfolgter Wahl der zwei neuen Mitglieder in neuer Konstellation zu seiner Sitzung zusammen.

Ebenfalls an dieser Sitzung nahm neben den Mitgliedern des Fanbeirats natürlich auch wieder der Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters Bernd Schutzeigel teil. Auf Einladung des Fanbeirats waren zudem die drei szenekundigen Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises anwesend.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde kamen die Teilnehmer relativ schnell auf die brisante Thematik der bundesweiten Stadionverbote zu sprechen.

Hauptkritikpunkt in diesem Zusammenhang ist für den Fanbeirat, der im Gesellschafterkreis der DEL beschlossene Automatismus, dass eine Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens direkt zu einem Stadionverbot führt. Die Erfahrungen aus den - dem Fanbeirat bekannt gewordenen –Fällen zeigen eine sehr hohe Einstellungsquote dieser Ermittlungsverfahren und somit einen signifikanten Unterschied zwischen der juristischen Würdigung und der Sanktionierung durch ein Stadionverbot.

Die Beamten verwiesen in diesem Zusammenhang darauf, dass die jeweiligen Polizeibehörden letztlich nicht die Instanz seien, die diese Stadionverbote aussprächen. Diese Verbote werden durch die DEL als Organisation ausgesprochen und die Polizeibehörden fragen gegebenenfalls nach, ob in bestimmten Fällen die Stadionverbote bereits verhängt wurden.

Man war sich unter den Teilnehmern schnell einig, dass es nicht Aufgabe der Polizei sei, diese in der DEL übliche Praxis zu ändern, sondern dass hier nur die jeweiligen Fanvertreter der DEL-Organisationen sowie die einzelnen Gesellschaften der DEL eine Veränderung herbeiführen könnten.

Hierbei wurde die zeitweise praktizierte Vorgehensweise an einem bayrischen DEL-Standort von den Mitgliedern des Fanbeirats als eine mögliche zukünftige Vorgehensweise ausdrücklich gelobt, allerdings wurde im gleichen Zuge bedauert, dass man an jenem Standort von dieser Praxis wieder Abschied genommen hat.

Nach dieser Thematik widmete man sich in der Gesprächsrunde dann spezifischen Polizeiaktionen der jüngeren Iserlohner Vergangenheit.

Hier wurde anhand von einigen Beispielen den Beamten wenig Fingerspitzengefühl und teilweise auch zu großer polizeilicher Aktionismus von Seiten der Mitglieder des Fanbeirats vorgeworfen.

Die anwesenden Polizisten erklärten daraufhin, dass es Ihrer Profession entspräche bei erfolgten Straftaten in Rahmen von Eishockeyspielen, diese möglichst aufklären zu wollen und das alle Aktionen, die dazu dienen, die Aufklärung zu gewährleisten, daher als völlig angemessen anzusehen seien.

Die Mitglieder des Fanbeirats zeigten Verständnis für diese Berufsauffassung, zweifelten aber trotzdem die Verhältnismäßigkeit der beispielhaften genannten Aktionen teilweise weiterhin an.

Ähnlich verlief dann auch die Diskussion um eine präventive Maßnahme der Polizei gegenüber hiesigen Fans, die eine befreundete Gruppierung zu einem Auswärtsspiel innerhalb von NRW begleiten wollten, auch hier wurde die Verhältnismäßigkeit der polizeilichen Maßnahme in Frage gestellt und die Aktion als reine Willkür durch Mitglieder des Fanbeirats charakterisiert.

Die Beamten der märkischen Polizeibehörde verteidigten ihrerseits diese Aktion und verwiesen dabei auf polizeitaktische Maßnahmen. Die szenekundigen Beamten stellten zudem heraus, dass sie bei allen mit dem Eishockey zusammenhängenden Einsätzen, unabhängig ob diese in Iserlohn oder in einem anderen DEL-Standort stattfänden, auch immer an die Weisungen der jeweiligen Polizeiführung gebunden seien und somit ihr persönlicher Ermessensspielraum dadurch verständlicherweise überschaubar sei.

Mit diesen Aussagen stoßen die Beamten mehrheitlich auf ein gewisses Verständnis auf Seiten des Fanbeirats.

Nach einer Nachfrage aus Reihen der Fanvertreter erklärten die Beamten noch, dass jeder der drei Polizisten sich ca. 2 Tage wöchentlich mit Belangen rund um das Iserlohner Eishockey beschäftige.

Es erfolgte dann noch durch die Polizeibeamten der Hinweis, dass gerade in den großen Arenen die Besucher durch Videografie beobachtet werden, dies in Iserlohn aus Sicht der Polizei wünschenswert wäre, aber aufgrund der baulichen Gegebenheiten nur schwer zu realisieren sei.

Unisono erklärten die Beamten gegenüber den Mitgliedern des Fanbeirats dann noch, dass ihr oberster Ziel hauptsächlich der für alle Besucher sichere Aufenthalt in der Eissporthalle Iserlohn während der Eishockeyspiele der Iserlohn Roosters sei und entsprechendes Verhalten der Besucher diese Arbeit deutlich erleichtere.

Abschließend war man sich in der Gesprächsrunde relativ einig, dass dieser Gedankenaustausch gewinnbringend war und dass man die Kommunikation miteinander bei möglicherweise auftretenden Problemen fortführen möchte.

Danach wurde den Beamten für ihr Erscheinen gedankt, und die Polizisten verabschiedeten sich von der Sitzung.

Im nun kleineren Rahmen kam man dann abermals auf die neue Parkplatzsituation am Seilersee zu sprechen. Man war sich schnell einig, hierfür den Begriff chaotisch als angemessen zu nutzen. Die Mitglieder des Fanbeirats - wie auch Bernd Schutzeigel - hoffen in Sachen Parkraum rund um den Seilersee während der Eishockeyspiele auf wirkungsvolle und vor allen Dingen die Situation verbessernde Maßnahmen durch die Stadt Iserlohn.

Kurz wurde dann noch die weitere Kaderplanung der Iserlohn Roosters angerissen. Der Geschäftsstellenleiter erklärte, dass die Roosters zum Zeitpunkt des Gesprächs von weiteren Spielerverpflichtungen absehen und die sportliche Leitung bei Bedarf im Saisonverlauf sehr wohl nachbessern würde, wenn geeignete Kandidaten zur Verfügung stünden.

Abschließend wurde der nächste Sitzungstermin durch den Fanbeirat festgelegt. Am Donnerstag, 10. Oktober 2019 möchte man sich zur nächsten Sitzung treffen. Eingeladen an diesem Termin hat der Fanbeirat den seit Juli 2019 neu eingestellten und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Mitarbeiter Felix Dötsch.

Ein Bericht über dieses Treffen wird an dieser Stelle selbstredend folgen.

Mit blau-weißen Grüßen
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Zuletzt geändert von ir-fanbeirat am Do 10. Sep 2020, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Mi 15. Jan 2020, 11:46

Endlich haben wir auch unsere Berichte für unsere letzten vier Sitzungen fertig. Wir bitten für die ungewöhnlich lange Verzögerung bei der Veröffentlichung der Berichte um Entschuldigung und liefern Euch die noch ausstehenden drei Berichte bis zum Ende der nächsten Woche nach. Jetzt aber erstmal unser Bericht von unserer Sitzung im Oktober 2019.

Am Dienstag, 10. Oktober 2019 kam der Fanbeirat (Andre Beste, Dennis Betzinger, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Edgar Hermens und Stephan Weiss) zu seiner Sitzung zusammen.

Diesmal waren zu diesem Treffen außer den Mitgliedern des Fanbeirates noch Michael Menzel als Sicherheitsbeauftragter und Felix Dötsch als Medienbeauftragter der Iserlohn Roosters anwesend.

Als erstes Thema wurden sicherheitsrelevante Fragen der bisherigen Saison geklärt. Dazu erklärte Michael Menzel, dass derzeit keine neuen Stadionverbote für Fans der Roosters ausgesprochen worden sind.

Nachdem im Vormonat die szenekundigen Beamten der Polizeikreisbehörde des Märkischen Kreises an der Sitzung des Fanbeirates teilgenommen hatten, wurden nun mit Michael Menzel noch mal die Kategorisierung der Spiele der Roosters durch den Fanbeirat hinterfragt. Michael Menzel wies den Fanbeirat darauf hin, dass die Spiele, nicht wie von den Beamten beschrieben nur in die Kategorien A und B unterteilt werden, sondern dass nunmehr eine Kategorisierung der Spiele in A, B und C durch die Polizei erfolge. In den Kategorie A-Spielen sieht die Polizei kein bzw. nur ein geringes Konfliktrisiko. Kategorie B sind demnach Spiele, für die die Polizei ein gewisses Konfliktrisiko sieht und unter die Kategorie C fallen jene Spiele, in denen aus Sicht der Polizei ein Konfliktrisiko wahrscheinlich erscheint.

Demnach fiel das vergangene Spiel gegen den NRW-Rivalen aus Düsseldorf unter die Kategorie C und dies begründet demnach auch jene Maßnahmen der Polizei, die bei vielen Fans zurecht auf Unmut gestoßen sind. Diese Maßnahmen werden aber aufgrund der Unmutsäußerungen nun noch einmal geprüft und wahrscheinlich soll das Vorgehen zukünftig etwas anders ausfallen.

Insgesamt gibt es aber von Seiten des Sicherheitsbeauftragten der Roosters bisher keine sicherheitsrelevanten Bedenken und die bisherige Bewertung der abgelaufenen Spiele fällt daher bislang zufriedenstellend aus.

Nach Ende der Aussprache zu dieser Thematik verabschiedete Michael Menzel von der Sitzung und es folgte mit der Vorstellung des Medienbeauftragten der Iserlohn Roosters Felix Dötsch der zweite Themenschwerpunkt der Sitzung.

Felix Dötsch berichtete über seinen bisherigen beruflichen Werdegang und erzählte wie er letztlich über den Damenhandball-Bundesligisten HSG Blomberg Lippe, den Handballerinnen der Dortmunder Borussia, letztendlich den Weg zu den Iserlohn Roosters fand. Hier bildet er zusammen mit den beiden langjährigen Medienprofis Rudi Müllenbach und Mirko Heintz das Medienteam der Iserlohn Roosters.

Felix Dötsch berichtete ausführlich über weitere Ideen um den Öffentlichkeitsauftritt der Roosters zu verbessern. Weitere wichtige Anliegen sind ihm Kommunikationsverbesserungen, das Implementieren und die Umsetzung neuer Ideen und Strategien, sowie das Professionalisieren diverser interner Abläufe. Zu den weiteren Aufgaben von Felix gehören die Spielbegleitung, Pressekonferenzen und die allgemeine Pressearbeit. Seine Stärken und sein Fokus sieht Felix Dötsch sehr stark im Bereich der sozialen Medien.

Seitens des Fanbeirates gab es für den Medienbeauftragten Lob für das neue öffentliche Auftreten der Iserlohn Roosters. Felix Dötsch betonte, dass der Stein bereits vor seinem Einstieg bei den Iserlohn Roosters ins Rollen gebracht wurde und er sich über dies Lob selbstverständlich freue und es als Ansporn für weiterhin gute Arbeit verstehen würde.

Ein Wunsch seitens des Fanbeirates war es, im neuen Konzept noch stärker auf die Historie des Eishockeys in der Region, gerade in Bezug auf den Film „Die Eishölle“ und die Eröffnung des Eishockeymuseums am Sauerlandpark einzugehen.

Nach dieser Vorstellung wurde der derzeitig eher schlechte Zuschauerschnitt (3874 Zuschauer) der Iserlohn Roosters thematisiert. Es gab ein Freitagsspiel, drei Sonntagsspiele und ein Mittwochsspiel. Leider war bis dato kein Spiel ausverkauft.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Spiele Sonntagnachmittags und auch das Spiel an einem Mittwochabend tendenziell eh schlechter besucht werden als Spiele an Freitagabenden, ist man von Seiten der Iserlohn Roosters mit der Zuschauerauslastung dennoch zufrieden. Man erwartet, dass der Zuschauerschnitt im Hinblick auf die kältere Jahreszeit und der derzeit erbrachten sportlichen Leistung weiter nach oben gehen wird.

Als letztes Thema der Sitzung wurde nach eine geplante Protestaktion im Rahmen des sogenannten "First Row" - Partie am 24. Oktober 2019 gegen die Krefeld Pingiune besprochen. In der Vergangenheit wurde sich klar gegen die "First Row" - Spiele positioniert. Hier wurde unmissverständlich gegen eine Entzerrung des Spieltages für die Einschaltquote gestimmt und protestiert. Weiterhin sieht der Fanbeirat diese Spiele als kritisch und unnötig an. In den letzten Jahren wurden diese Spiele mit Schweigen und Einstellung optischer Unterstützung quittiert. Dies hat allerdings zu vielen
Missverständnissen und Unruhe auf den Tribünen geführt, so dass sich im Fanbeirat deutlich mehrheitlich gegen einen Stimmungsboykott ausgesprochen wurde. Gegenüber einem kreativen Protest wäre der Fanbeirat offen. Dieser sollte jedoch klar und unmissverständlich, im Vorfeld, kommuniziert werden.

Abschließend wurde die nächste Sitzung des Fanbeirats auf den 19. November 2019 terminiert.

Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Fr 17. Jan 2020, 08:46

Am Dienstag, 19. November 2019 traf sich der Fanbeirat (Andre Beste, Dennis Betzinger, Dennis Flügel, Peter Herentey, Edgar Hermens, Jonas Hinkelmann, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss) gemeinsam mit dem Prokuristen der Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG, Bernd Schutzeigel, in der Geschäftsstelle der Roosters zur turnusgemäßen Fanbeiratssitzung.

Zunächst wurde die Protestaktion rund um das "First Row" - Spiele gegen die Krefeld Pinguine am 24. Oktober 2019 thematisiert. Durch Bernd Schutzeigel wurde darauf hingewiesen, dass die Form des Protestes mit Trillerpfeifen mit der Hausordnung der Iserlohn Roosters für die Spiele in der DEL nicht vereinbar gewesen wäre und somit unzulässig war. Konsequenz daraus sei eine Strafe der DEL gegenüber den Iserlohn Roosters gewesen. Diese Strafe ist allerdings zur Bewährung ausgesetzt und wird erst bei weiteren Vorkommnissen fällig werden.

Dass im Spiel gegen Ingolstadt am 15. November 2019 Becher als Zeichen des Unmutes gegenüber den zweifelhaften Entscheidungen der Schiedsrichter auf die Eisfläche geworfen wurden, könnte nun mitunter bedeuten, dass die zu Bewährung ausgesetzte Strafzahlung fällig wird. Eine Entscheidung der DEL diesbezüglich steht derzeit aber noch aus.

Als nächstes wurde das Verhalten der Sicherheitsbehörden thematisiert. In den letzten Spielen ist immer wieder ein nicht unbedingt nachvollziehbares Auftreten der Polizei erkennbar gewesen. Hier wurde unter anderem die Räumung der Stehplatztribüne kurz nach den Spielen kritisiert Der Fanbeirat sieht wenn überhaupt den Ordnungsdienst, und nicht die Polizei, in der Pflicht, das Hausrecht durchzusetzen. Es wurde daher vom Fanbeirat der Wunsch geäußert, dieses Verhalten zu überdenken und im Interesse der Fans zu ändern.
Danach wurde die Durchführung des alljährlichen Dosenwerfens hinter der Halle beim Spiel von Red Bull München am 13. Dezember 2019 besprochen. Wie in den Vorjahren auch sollen die Erlöse des kleinen Charity-Event des Fanbeirats einem gemeinnützigen Projekt zur Verfügung gestellt werden. Diesmal fiel dabei die Wahl auf das Hospiz "Mutter Teresa". Um diese Aktion zu unterstützen erhält der Fanbeirat dankenswerterweise Sachspenden der Iserlohn Roosters, der Stadtwerke Iserlohn und des Hagebaumarktes Iserlohn.

Als ein weiterer Themenpunkt wurde vom Fanbeirat kritisiert, dass die Mannschaft es mitunter unterlässt, sich bei Auswärtsspielen von den mitgereisten Fans gebührend zu verabschieden, als Beispiel wurde hier das Auswärtsspiel in Berlin am 17. November 2019 erwähnt. Bernd Schutzeigel wurde deshalb beauftragt diese Kritik weiterzuleiten und auf Besserung hinsichtlich dieser Thematik gegenüber den sportlich Verantwortlichen zu drängen.

Der in der Fanclub-Betreuung angesprochene Buskonvoi wurde abschließend thematisiert. Der Fanbeirat hält es in dieser Saison für zu kurzfristig und daher unmöglich einen solchen Konvoi noch erfolgreich auf die Beine zu stellen. Das Interesse der Fans vor dem Hintergrund der sportlichen Situation ist derzeit sehr wahrscheinlich zu gering für einen solchen Konvoi. Des Weiteren sind die interessanten Spieltage für einen solches Event leider auch zu zeitnah. Man war sich einig einen solchen Buskonvoi mit Bekanntgabe des Spielplans der Saison 2020/2021 nochmals zu thematisieren.

Am Ende dieser Sitzung wurde die folgende Sitzung des Fanbeirats auf den 10. Dezember 2019 terminiert.

Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Mi 22. Jan 2020, 20:01

Am Dienstag, 10. Dezember 2019 traf sich der Fanbeirat (Andre Beste, Dennis Betzinger, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Edgar Hermens, Peter Herentrey, Jonas Hinkelmann und Stephan Weiss) zu seiner Sitzung.

Diesmal waren zu diesem Treffen außer den Mitgliedern des Fanbeirates noch der sportliche Leiter der Iserlohn Roosters Christian Hommel und der Geschäftstellenleiter der Roosters Bernd Schutzeigel anwesend.

Hauptthema des Abends war natürlich die suboptimale sportliche Situation der Iserlohn Roosters. Aufgrund dieser bescheidenen Situation brach der sportliche Leiter seine Scouting-Tour in Übersee ab, um eben auch mit den Anhang der Roosters sachorientiert zu kommunizieren.

Christian Hommel analysierte die sportliche Situation jedenfalls gegenüber den Mitgliedern des Fanbeirats dabei recht schonungslos und offen. Christian Hommel bat zudem auch um die notwendige Geduld bei der Verwirklichung des neuen Konzepts und gab zu, dass natürlich auch der sportlichen Leitung in den zurückliegenden Monaten gewisse Fehler und Fehleinschätzungen unterlaufen seien und dass man sich kollektiv immer noch in einem Lernprozess befände, beim dem Fehler leider nicht völlig zu vermeiden seien. Aus diesen Fehlern will man von Seiten der sportlichen Leitung für die Zukunft lernen und wachsen. Er betonte dabei allerdings auch, dass die gesamte sportliche Leitung ihrer Tätigkeit mit der benötigten Professionalität, Akribie und Gewissenhaftigkeit nachgehe, in dieser Beziehung sei keinem der Akteure ein ernstzunehmender Vorwurf zu machen. Natürlich hat auch die sportliche Leitung um Christian Hommel die unzureichenden Leistungen der Mannschaft gerade in der Offensive erkannt, neben spieltaktischen Veränderungen möchte man sich daher um eine kurzfristige Lösung des Problems, durch eine weitere Verpflichtung eines vielversprechenden Stürmers (mittlerweile durch die Nachverpflichtung McQueens umgesetzt), bemühen. Ausdrücklich gelobt wurden hingegen von ihm die Leistungen der jungen Spieler in Reihen des Kaders. Dieser Sichtweise schlossen sich die Mitglieder des Fanbeirats unisono an.

Zum Ende bat er den Fanbeirat darum, die in der Sitzung von ihm getätigten Äußerungen zur sportlichen Analyse, in diesem Bericht nicht explizit anhand von aufgezeigten Beispielen zu publizieren. Wir als Fanbeirat kommen dieser Bitte selbstverständlich nach und verzichten daher auf weitere Details. Positiv wurde abschließend noch durch den Fanbeirat das von Christian Hommel gegebene Interview zur sportlichen Situation erwähnt.
Christian Hommel wurde zudem noch gebeten, in Sachen Verabschiedung der Mannschaft bei Auswärtsspielen auf die Spieler positiv einzuwirken, um somit eine Verbesserung in dieser Angelegenheit zu erzielen.

Nach dieser sehr umfangreichen Analyse wurde abschließend noch kurz letzte organisatorische Einzelheiten zum anstehenden Dosenwerfen zugunsten des Hospiz "Mutter Teresa" besprochen.

Bernd Schutzeigel wurde außerdem noch über die Entscheidungsgewalt der Polizei in der Halle befragt. Hier wurde dem Fanbeirat beschieden, dass die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG letztendlich als Veranstalter und somit Hausherr diese Entscheidungsgewalt besäßen und diese durch den Sicherheitsbeauftragten der Roosters Michael Menzel in Absprache mit der Polizei durchgesetzt werde. Gleichzeitig wurde Herr Schutzeigel gebeten den Sicherheitsbeauftragten anzuweisen, seine Mitarbeiter im Umgang gerade mit jungen Fans zu sensibilisieren. Anlass zu dieser Bitte war der durch Mitglieder des Fanbeirats beobachte Umgang der Security-Mitarbeiter mit einem jugendlichen Fan nach einem Wurf mit einem Papierknäuel im Spiel gegen Ingolstadt. Das Verhalten des Security-Mitarbeiters empfand man dabei als unangemessen und völlig überzogen.

Abschließend wurde die nächste Sitzung des Fanbeirats auf den 14. Januar 2020 terminiert.

Ein Bericht über diese Sitzung am 14. Januar 2020 wird in Kürze folgen.

Euer Fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Fr 24. Jan 2020, 12:19

Am Dienstag, 14. Januar 2020 kam der Fanbeirat (Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Peter Herentrey, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss) zur ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen.

Außerdem waren bei diesem Treffen außer den Mitgliedern des Fanbeirates noch der Sicherheitsbeauftragte der Iserlohn Roosters Michael Menzel und der Geschäftstellenleiter der Iserlohn Roosters Bernd Schutzeigel anwesend.

Begonnen wurde die Sitzung mit der Aufarbeitung des Heimspiels gegen die DEG am 26. Dezember 2019. Während dieses Spiels wurde auf Iserlohner Seite unnötigerweise eine Fahne der Düsseldorfer im Iserlohner Block präsentiert. Diese Präsentation erzürnte im Gegenzug weite Teile des Düsseldorfer Anhangs über Gebühr und machte einen massiven Einsatz von Sicherheitsdienst und Polizei in der Eissporthalle leider notwendig.

Infolgedessen fordert nun die Polizeibehörde des Märkischen Kreises gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Iserlohn ein gründliches Überdenken des Sicherheitskonzepts einschl. massiver Erhöhung der Anzahl der Security-Mitarbeiter bei den Heimspielen, welches bei Umsetzung zu höheren Kosten bei den Iserlohn Roosters führen würde.

Der Vorgang der Fahnenpräsentation wurde von den meisten Mitgliedern des Fanbeirats scharf kritisiert, zumal jene Fahne aus Düsseldorf in der Fanbeiratssitzung im August 2019 unter anderem auch Gegenstand des Gespräches mit den Polizeibeamten war und man diesen damals einhellig beschied, die Fahne würde sich nicht im Besitz der Iserlohner Anhänger befinden. Die Glaubwürdigkeit des Fanbeirats gegenüber der Polizei wurde durch diese Präsentation der Fahne nach Meinung des Fanbeirats nachhaltig belastet und gab ebenfalls reichlich Anlass zur Kritik gegenüber den Initiatoren dieser Aktion.

Als Konsequenz dieser Angelegenheit wurde daraufhin vereinbart, gegen zwei Anhänger der Iserlohn Roosters eine bis zum Ende der Saison laufende Bewährung auszusprechen. Bei möglichen Zuwiderhandlungen gegen die Bewährung sollen dann als Konsequenz Stadionverbote gegen diese zwei Fans ausgesprochen werden. Durch diese Maßnahme hofft man von Seiten der Iserlohn Roosters, das derzeit geltende Sicherheitskonzept beibehalten zu können. Trotzdem ist man sich sicher, dass die Aktion langfristig noch Konsequenzen für die GmbH & Co. KG haben wird.

Laut der Polizeibehörde des Märkischen Kreises sollen Iserlohner Anhänger zudem versucht haben, einen Fanbus der Augsburger Fans nach dem Spiel gegen Augsburg am 28. Dezember 2019 zu stürmen. Dieser Aussage der Polizei wurde von einem Mitglied des Fanbeirats allerdings vehement widersprochen. Die von der Polizei beschuldigte Gruppierung war laut diesem Mitglied des Fanbeirats lediglich auf dem Heimweg zu den Autos und man habe sich nur deshalb in der Nähe des Busses versammelt, um gemeinschaftlich den Rückweg zum Parkplatz am Baedecker Platz anzutreten. In Busnähe wurden daher nur die Personaldokumente einer Person durch die Polizei kontrolliert, ansonsten sei aber nichts geschehen, was auf eine Erstürmung des Busses schließen ließe und die Aussagen der Polizei belege. Der Bus soll im Übrigen bis auf den Busfahrer zu diesem Zeitpunkt noch leer gewesen sein.

Mit Abschluss dieses Themas verabschiedete sich Michael Menzel von den anderen Teilnehmer und Bernd Schutzeigel stellte dem Fanbeirat die Überlegungen der Iserlohn Roosters bezüglich der Saisonabschlussfeierlichkeiten vor. Ohne hier nun konkret auf die Planungen eingehen zu wollen, gaben die Mitglieder des Fanbeirats Herrn Schutzeigel konstruktive Vorschläge für die Durchführung dieser Abschlussfeier. Da den Iserlohn Roosters die Veröffentlichung obliegt, möchten wir als Fanbeirat nicht mehr verraten, als dass es diesmal wahrscheinlich eine in Ihrer Form etwas andere Feier geben wird, als bisher gekannt. Die Idee dieser neuen Gestaltung der Feierlichkeit begrüßte der Fanbeirat ausdrücklich.

Mittlerweile hat die DEL laut Bernd Schutzeigel auch in Sachen der Becherwürfe im Spiel gegen Ingolstadt eine Entscheidung getroffen. Wie im "First Row" - Spiel gegen Krefeld wurde eine Bewährungsstrafe ausgesprochen. Bei einem weiteren ähnlichen Vorfall soll diese allerdings in eine schmerzhafte Geldbuße umgewandelt werden.

Es folgte eine kurze Aussprache zur sportlichen Situation der Iserlohn Roosters. Man hat dabei festgestellt, dass mittlerweile mehr Konstanz in den Leistungen der Mannschaft zu finden ist. Wieder einmal wurde ausdrücklich die Entwicklung der jungen Spieler gelobt. Gleichzeitig wurde es bedauert, dass Janik Möser aufgrund der DEL-Statuten nach Mannheim beordert wurde, man empfahl jedoch, ihn wenn möglich für die nächste Saison fest an den Seilersee zu holen. Sehr kritisch hingegen wurden die gezeigten Leistungen der DEL-Schiedsrichter diskutiert. Die Mitglieder des Fanbeirats können sich nur schwer dem Eindruck erwehren, dass im Laufe der Jahre die Leistungen der Unparteiischen zunehmend defizitär sind. Man würde es daher begrüßen, wenn die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG als Gesellschafter der DEL sich hier eindeutig für Verbesserungen in der Ausbildung und für eine umfassende Professionalisierung einsetzen könnten.

Zum Ende der Sitzung wurde das Ergebnis der Spendensammlung durch das Dosenwerfen gegen München bekannt gegeben. Es kamen auch durch zusätzliche Spenden 500,-€ zusammen, die dem Hospiz "Mutter Teresa" zur Verfügung gestellt werden.

Die nächste Sitzung wurde abschließend auf den 11. Februar terminiert.

Ein Bericht über die Sitzung am 11. Februar 2020 wird zeitnah erfolgen.

Euer Fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Do 27. Feb 2020, 10:39

Die für den 11. Februar 2020 anberaumte Fanbeiratssitzung ist aufgrund von Erkrankungen, beruflicher Verhinderung oder Urlaub der meisten Teilnehmer ausgefallen.

Die nächste Sitzung findet somit turnusgemäß am 10. März 2020 statt.

Euer Fanbeirat

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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Di 28. Apr 2020, 12:12

Am Dienstag den 10.03.2020 traf sich der Fanbeirat (Andre Beste, Dennis Flügel, Edgar Hermens, Peter Herentrey, Jonas Hinkelmann, Stephan Weiss, Dennis Betzinger) zu einer weiteren Sitzung.

Ebenfalls waren an diesem Abend Felix Dötsch als Medienbeauftragter der Iserlohn Roosters und auch der geschäftsführende Gesellschafter der Iserlohn Roosters Wolfgang Brück anwesend.

Das Hauptthema des Abends war, neben den Fragen zur kommenden Saison und den Vertragssituationen von Spielern und Trainern, natürlich das allgegenwertige Thema Coronavirus.

Auf dem ersten Punkt der Tagesordnung stand jedoch erstmal das Thema Abschlussfeier. Aufgrund der aktuellen Situation rund um die weltweit grassierende Pandemie, waren sich alle Anwesenden darüber sehr schnell einig, dass die Abschlussfeier inklusive Rahmenprogramm zum Ende dieser Saison leider nicht stattfinden kann.

Des Weiteren zeigte sich gerade Wolfgang Brück sehr erleichtert, dass die letzten beiden Hauptrundenspiele noch ohne Publikumsausschluss über die Bühne gebracht werden konnten und sich somit die finanziellen Einbußen für die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG in Grenze halten.

Dennoch, und auch da waren sich alle Teilnehmer einig, ist es sehr sehr bedauerlich , dass nun die Saison vor Beginn der sogenannten „geilsten Zeit des Jahres“, so abrupt und erstmals seit Jahrzehnten zudem ohne deutschen Meister, enden muss. Allerdings ließ die gegenwärtige Lage bezüglich der Pandemie andere Lösungen aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung leider auch gar nicht zu.

Es wurden dann die laufenden Vertragsgespräche thematisiert. Aber hier können die Iserlohn Roosters derzeitig bisher keine große Wasserstandsmeldung abgeben. Die Vertreter der Organisation wiesen die anwesenden Mitglieder des Fanbeirats darauf hin, dass die gegenwärtige Krisensituation die Gespräche und Planungen der sportlichen Führung um Christian Hommel erschwere und man daher von Seiten der Iserlohn Roosters zeitnah Neuigkeiten verkünden werde, sobald positiver Vollzug in Sachen Vertragsverlängerungen oder Neuverpflichtungen vermeldet werden kann. Man bittet diesbezüglich um Geduld und wünscht sich selbst auch mehr Gewissheit mit Blick auf die neue Saison.

Als nächstes Thema wurde die etwas verwirrende öffentliche Kommunikation bezüglich der Vertragssituationen der Spieler durch die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG angesprochen. Hier versprach Felix Dötsch eine spürbare Besserung für die Zukunft.

Ein großes Lob seitens des Fanbeirates gab es für Felix Dötsch jedoch für die deutliche Verbesserung der Tonqualität der Pressekonferenz nach den Spielen. In der kommenden Saison sollen seitens der Iserlohn Roosters als Service für die zahlreichen Fans die PK’s sehr wahrscheinlich auch in den sozialen Medien zu sehen und zu hören geben.

Zum Ende der Sitzung wurden dann noch sonstige Themen besprochen. Unter anderem wurde der Film zum Grünen Buch von Konstantin Bock angesprochen. Hier wissen die Iserlohn Roosters aktuell noch nicht, ob sie unterstützend einwirken werden können.

Ein weiterer Punkt war das Thema neuer Ausrüster. Hierzu möchten sich die Roosters zeitnah ausführlicher äußern.

Zum Schluss wurde noch kurz die erfolgreiche Spendenübergabe an das Hospiz „Mutter Teresa“ thematisiert. Zusammen kamen durch das Dosenwerfen immerhin beachtliche 500€. Diese Summe wurde durch die Hauptorganisatoren Andre Beste und Dennis Flügel im Namen des Fanbeirats an die Verantwortlichen des Hospiz übergeben. Ein kurzer Bericht zu dieser Spendenübergabe wurde zudem in der regionalen Presse veröffentlicht.

Für die kommende Sitzung möchte der Fanbeirat den Sicherheitsbeauftragten der Iserlohn Roosters Michael Menzel und den Fanbeauftragten Matthias „Alf“ Schlüter einladen.

Unter anderem soll dann über die Problematik rund um die Trommeln in der Halle gesprochen werden. Allerdings ist aufgrund der derzeitigen Coronakrise noch kein neuer Termin für die nächste Sitzung durch den Fanbeirat terminiert.

Ein Bericht über die nächste Sitzung wird natürlich dann zeitnah nach dem Zusammentreffen folgen.

Euer Fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Mi 12. Aug 2020, 13:39

Am Dienstag, 21. Juli 2020, traf sich der Fanbeirat (Andre Beste, Dennis Betzinger, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Edgar Hermens, Peter Herentrey, Jonas Hinkelmann, Sebastian Jochheim und Stephan Weiss), der Fanbeauftragte Matthias „Alf“ Schlüter, sowie der Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters Bernd Schutzeigel.

Das Hauptthema des Abends war natürlich die herrschende Pandemie durch das weltweit grassierende SARS-CoV-2-Virus und die damit verbundenen zukünftigen Beeinträchtigungen des Spielbetriebs der Deutschen Eishockeyliga.

Sehr ernüchternd für den Fanbeirat begann der Abend mit den ersten Aussagen zur kommenden Saison durch Bernd Schutzeigel.

Mit wirklich positiven oder neuen Informationen konnte der Geschäftsstellenleiter dabei leider nicht dienen. So wurden mögliche Szenarien hinsichtlich der neuen Spielzeit besprochen. Das derzeit wahrscheinlichste Szenario ist ein Saisonstart der Liga für Mitte November 2020.

Die Frage ob und in welchem Umfang Zuschauer zu den Spielen zugelassen sind, ist nach wie vor gänzlich ungeklärt. Hier wird man in Absprache mit den jeweiligen örtlichen Behörden und auf der Grundlage des vorliegenden DEB/DEL-Hygienekonzeptes agieren.

Die DEL hat sich bei Ihrem Hygienekonzept stark an dem orientiert, was der DFB in den letzten Wochen als Konzeption für seinen Bundesliga-Spielbetrieb auf den Weg gebracht hat.

Das Hygienekonzept von DEL und DEB wurde dann anhand des Standortes Füssen abschließend einer Prüfung unterzogen und wird derzeit in den einzelnen DEL-Standorten an die gegebenen Strukturen vor Ort mit den jeweiligen Gesundheitsämtern der Kommunen angepasst. Hier erwarten die Iserlohn Roosters bei der Erstellung des Konzeptes für den hiesigen Eishockeystandort noch einiges an Arbeit.

Allerdings steht auch immer noch eine komplette Absage der kommenden Saison im Raum. Bernd Schutzeigel bekundete aber eindrücklich, dass dies nicht im Interesse des deutschen Eishockeys sei und man allerorten alles gebe, eine solche Absage zu verhindern.

Die Iserlohn Roosters sprechen sich ausdrücklich für einen saisonalen Spielbetrieb aus, nicht zuletzt deshalb, weil man doch auch in diesem Jahr die Lizenz ohne Beanstandung der Liga erhalten habe.

Des Weiteren beschied der Geschäftsstellenleiter den Mitgliedern des Fanbeirats, dass sich die Dauerkartenbesitzer keinerlei Sorge um ihre bereits getätigten finanziellen Vorleistungen zu machen brauchen, solche Sorgen wären selbst dann unnötig, wenn es eine Saison ohne jegliche Zuschauerbeteiligung geben sollte. In diesem Falle wäre eine irgendwie geartete Rückvergütung durch die Roosters gewährleistet.

Auf die Frage, ob die Iserlohn Roosters finanzielle Zuwendungen aus den vom Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossenen „Corona-Hilfen Profisport“ erhalten, die für bundesdeutsche Profiklubs außerhalb der ersten und zweiten Fußballbundesliga Hilfen in Höhe von 200 Mio. € vorsehen, zeigte sich Bernd Schutzeigel sehr optimistisch.

Bemessungsgrundlage für die zu erhaltenden Zuwendungen werden die bis zum 31. Dezember 2020 anfallenden Einnahmeverluste im Ticketverkauf sein. Diese Mittel würden den Iserlohn Roosters bei der Budgetierung der herrschenden Krisenlage ungemein helfen. In der Gesamtbetrachtung stehen die Iserlohn Roosters laut Bernd Schutzeigel weiterhin auf einem sehr soliden finanziellen Fundament.

Abseits der COVID19-Diskussion konnte uns der Fanbeauftragte Matthias „Alf“ Schlüter noch die wichtige Information übermitteln, dass es ab kommender Saison ein generelles Trommelverbot im Gästebereich der Eissporthalle Iserlohn bei Heimspielen der Iserlohn Roosters geben wird.

Abschließend wurde vereinbart sich am 18. August 2020 erneut in diesem Rahmen zu einer Fanbeiratssitzung zu treffen.

Selbstverständlich wird es dann auch wieder von dieser Sitzung einen öffentlichen Bericht geben.

Mit blau-weißen Grüßen

Euer Fanbeirat
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Re: Protokolle des Fanbeirats

Ungelesener Beitragvon ir-fanbeirat » Do 10. Sep 2020, 10:03

Am Dienstag, 18. August 2020, traf sich der Fanbeirat (Andre Beste, Elmar Brüggenschmidt, Dennis Flügel, Edgar Hermens, Peter Herentrey, Jonas Hinkelmann, Daniel Kosdei und Stephan Weiss) mit dem Geschäftsstellenleiter der Iserlohn Roosters Bernd Schutzeigel zu einer weiteren Sitzung des Fanbeirates.

Zunächst informierte Bernd Schutzeigel die anwesenden Mitglieder des Fanbeirates über den aktuellen Stand hinsichtlich des DEL-Spielbetriebs der Saison 2020/2021. Wie schon im Monat zuvor wurden dabei diverse Szenarien auf ihre Durchführbarkeit besprochen und bewertet.

Die Planungen der DEL und natürlich auch der Iserlohn Roosters sehen weiterhin einen Start der neuen Saison am 13.11.2020 vor, eine endgültige - hoffentlich positive - Entscheidung der politisch Verantwortlichen wird innerhalb der DEL für den 15. September 2020 erwartet. Spätestens bis Mitte Oktober müsste dann, für den Start Mitte November, von allen weiteren behördlich involvierten kommunalen Ämtern eine positive Entscheidung getroffen worden sein.

Nach aktuellem Stand kann jedoch leider noch gar keine verlässliche Aussage getroffen werden, ob überhaupt eine Spielzeit in der DEL stattfinden kann bzw. stattfinden wird.

Bis zum 20. August 2020 muss jeder DEL-Standort ein individuelles Hygiene-Konzept eingereicht haben. Diese Konzepte beinhalten alle ein Verzicht auf Stehplätze und eine Nichtzulassung von Gästefans.

Laut Bernd Schutzeigel sprechen die Iserlohn Roosters in den kommenden Wochen mit dem für sie zuständigen Gesundheitsamt Iserlohn intensiv über die Situation. Die Roosters hoffen mit ihrem Hygienekonzept für die Eissporthalle am Seilersee, eine Zulassung von ca. 1.500 bis 2.000 Zuschauern behördlich genehmigt zu bekommen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung widmeten sich die Teilnehmer dann der Thematik hinsichtlich der Dauerkarten. Bernd Schutzeigel versprach, dass die Iserlohn Roosters in den kommenden Tagen eine Meldung hinsichtlich Dauerkarten veröffentlichen werden.

Laut des Geschäftsstellenleiters optieren die Iserlohn Roosters für ein Modell mit mehreren Optionen. Genaueres zu diesen möglichen Optionen möchte die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG aber, wie bereits erwähnt, gesondert in einer eigenen medialen Verlautbarung den Dauerkarteninhabern mitteilen. Noch allerdings befinden sich die Roosters diesbezüglich in einer Art Prüfungsphase, an der auch ein extern beauftragter Jurist mit einer fachlichen Expertise beteiligt sein soll. Erst wenn diese Prüfungsphase abgeschlossen ist, möchten die Iserlohn Roosters sich dazu äußern, man bittet von Seiten der Roosters daher noch um etwas Geduld. Bislang, so viel war Bernd Schutzeigel zu entlocken, haben etwas mehr als zwei Drittel aller Dauerkarteninhaber ihre Dauerkarten vollumfänglich im Voraus gezahlt.

Auf die besorgte Frage wie hoch etwaige finanzielle Verluste zu beziffern wären, wenn es zu einer Spielzeit ohne Zuschauer kommen würde, beschied der Geschäftsstellenleiter den Mitgliedern des Fanbeirates, dass man intern bei den Roosters derzeit mit mehr als 60 % bis 70 % Umsatzeinbußen kalkuliert. Eine Spielzeit ohne Zuschauer wäre daher schlicht und einfach nicht erstrebenswert und letztlich finanziell auch gar nicht darstellbar.

Sehr viel Lob gab es vom Fanbeirat hingegen für die Idee des "Blindes Huhn" - Tickets, welches zudem auch nicht wie vermutet als kurzfristige Liquiditätsbeschaffung gedacht war, sondern einfach eine Marketingaktion gewesen sei, um weiterhin bei den eigenen Anhängern in dieser sehr langen „Sommerpause“ nicht völlig in Vergessenheit zu geraten.

Der für das Hygienekonzept avisierte Umbau der Stehplatztribüne in eine dann zu nutzende Sitzplatztribüne, hätte Kosten zwischen 20 und 30 T€ zur Folge. Zusätzlich kalkuliert man momentan in diesem Bereich allerdings noch nicht wirklich absehbare zusätzliche Kosten für weitere Umbau- und Sicherheitsmaßnahmen mit ein.

Auf die arbeitsrechtlichen und finanziellen Auswirkungen der Coronakrise auf die Mitarbeiter der Geschäftsstelle angesprochen, teilte uns Herr Schutzeigel mit, dass die Geschäftsstellenmitarbeiter und auch sonstige Arbeitnehmer der GmbH & Co. KG sich zum allergrößten Teil seit März bereits in Kurzarbeit befinden. Die Iserlohn Roosters GmbH & Co. KG stockt ihrerseits freiwillig das Kurzarbeitergeld ihrer Mitarbeiter auf.

Abschließend wurde der Fanbeirat darüber informiert, dass mittlerweile die Eisfläche in der altehrwürdigen Eissporthalle aufbereitet wird und die YoungRoosters ab dem 25. September mit dem Spielbetrieb starten.

Es wurde am Ende der Sitzung beschlossen, dass man sich zur nächsten Sitzung am Dienstag, 22. September 2020 wieder trifft.

Auch von dieser Sitzung werden wir dann als wieder zeitnah berichten.

Mit blau-weißen Grüßen

Euer Fanbeirat