Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Diskussionen rund um die Iserlohn Roosters
Mortimer
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Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Mortimer » Do 5. Nov 2009, 13:16

Drittelpause – „Gedanken während und zwischen den Dritteln“ – Folge 30: Der ideale Nationalspieler

Bevor ich Sie mit meinen Erkenntnissen bezüglich des idealen Nationalspielers konfrontiere, möchte ich mich in Folge 30 der Drittelpause endlich für die vielen Kommentare, unzähligen positiven Bewertungen und die Unmenge an elektronischer Post bedanken. Die Kommunikationswege sind in der heutigen Zeit mannigfaltig, ich freute mich also in der Vergangenheit über Ihre Anregungen, Lob und Kritik per Email, Twitter, Facebook, das Business-Netzwerkes Xing und erfreulicherweise direkten Kontakt im Stadion. Wenn ich mir jedoch etwas wünschen darf. Stellen sie doch diese bisher unmittelbar an mich adressierten Nachrichten in Kommentarform direkt unter www.eishockey-magazin.de ein. Dann sind sie für alle zugänglich und werden zu einem großen Stimmungsbild über die Themen.

.....


Der etablierte Michael Wolf (Iserlohn Roosters) wäre also außerhalb dieses Grössen-Rasters und ist realistisch betrachtet im Nationaldress lange nicht so effizient wie in der Liga. Michael Wolf ist nur 1,77m groß. Das reicht für die Liga, aber nicht international. Daraus lässt sich nun die nächste Forderung an die DEL definieren. Bitte liebe DEL-Manager, verpflichtet grösser Verteidiger, dass Spieler wie Michael Wolf endlich kapieren, dass sie für eine internationale Karriere zu wenig drauf haben. Sorry Michael. Sorry an viele aktuelle Nationalspieler. Ihr seid leider keine idealen Nationalspieler.

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Fr 6. Nov 2009, 12:26

Ganz unrecht hat er mit der Aussage nicht, Wolf ist für das Spiel auf hohem internationalen Level einfach zu schmächtig. Aber gg. Nationen wie DK und Österreich sollte es schon reichen.

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al
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon al » Fr 6. Nov 2009, 15:49

Kelowna Rockets hat geschrieben:Ganz unrecht hat er mit der Aussage nicht, Wolf ist für das Spiel auf hohem internationalen Level einfach zu schmächtig. Aber gg. Nationen wie DK und Österreich sollte es schon reichen.


Halte ich grundsätzlich für Bullshit, schlichtweg weil es immernoch ein Teamsport ist. Theo Fleury ist keine 170 gewesen, Brett Hull 175, Martin St. Louis ist keine 175, Brian Gionta ist 172, Saku Koivo so um die 175 und selbst in der Defense gibt es in der NHL realtiv kleine Spieler, wie z.B. Mike Weaver mit 177, Stephane Robidas und Trevor Daley mit knapp über 180, usw. usf. Und auf den kleinen Eisflächen, noch dazu in der NHL, ist Körpergröße noch ein ganz anderer Faktor als in Europa und international auf den großen Eisflächen, wo es mehr Raum und weniger Kontakt gibt.

Die Tendenz geht über die Jahre gesehen in allen Liegen deutlich zu größeren Spielern, aber doch nicht, weil es die Mark McKays, Bobby Wrens und Michael Wolfs der Welt nicht draufhaben, sondern schlichtweg weil wir alle im Schnitt größer werden als noch vor 10, 20 Jahren. Die Teammanager und Scouts der Welt können die Leute nicht auf die Streckbank legen und auch nicht dem großen Holzfäller a priori dem kleinen Wusler vorziehen. Letzten Endes lebt ein Team von und funktioniert nur über die Mischung. Tendenzielle Monokulturen fördern sogar die Chancen für nicht ins allgemeine Raster fallende Individuen, die nicht nach Schema F gebaut sind, nicht nach Schema F agieren und entsprechend auch nicht vom Gegner nach Schema F eingeschätzt werden können.
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Fr 6. Nov 2009, 18:51

al hat geschrieben:
Kelowna Rockets hat geschrieben:Ganz unrecht hat er mit der Aussage nicht, Wolf ist für das Spiel auf hohem internationalen Level einfach zu schmächtig. Aber gg. Nationen wie DK und Österreich sollte es schon reichen.


Halte ich grundsätzlich für Bullshit, schlichtweg weil es immernoch ein Teamsport ist. Theo Fleury ist keine 170 gewesen, Brett Hull 175, Martin St. Louis ist keine 175, Brian Gionta ist 172, Saku Koivo so um die 175 und selbst in der Defense gibt es in der NHL realtiv kleine Spieler, wie z.B. Mike Weaver mit 177, Stephane Robidas und Trevor Daley mit knapp über 180, usw. usf. Und auf den kleinen Eisflächen, noch dazu in der NHL, ist Körpergröße noch ein ganz anderer Faktor als in Europa und international auf den großen Eisflächen, wo es mehr Raum und weniger Kontakt gibt.

Die Tendenz geht über die Jahre gesehen in allen Liegen deutlich zu größeren Spielern, aber doch nicht, weil es die Mark McKays, Bobby Wrens und Michael Wolfs der Welt nicht draufhaben, sondern schlichtweg weil wir alle im Schnitt größer werden als noch vor 10, 20 Jahren. Die Teammanager und Scouts der Welt können die Leute nicht auf die Streckbank legen und auch nicht dem großen Holzfäller a priori dem kleinen Wusler vorziehen. Letzten Endes lebt ein Team von und funktioniert nur über die Mischung. Tendenzielle Monokulturen fördern sogar die Chancen für nicht ins allgemeine Raster fallende Individuen, die nicht nach Schema F gebaut sind, nicht nach Schema F agieren und entsprechend auch nicht vom Gegner nach Schema F eingeschätzt werden können.


Es ist nicht die Größe, es ist die Konstitution bzw. die Art und Weise wie körperbetontes Spiel angenommen wird. Im Gegensatz zu Wolf sind Hull, Gionta und Fleury zwar auch klein, aber robuster gebaut. Und sie nehmen(nahmen) körperbetontes Spiel an. Wolf hat das über die Jahre sogar schon leicht verbessert, aber halt nicht in dem Maße das es für die NHL reichen würde. Klar ist es ein wenig Spitz formuliert zu sagen, das reicht nicht für die Nationalmanschaft, aber ein kleines Körnchen wahrhheit ist da schon dran.
Jemand der in den letzten Jahren gut an seiner Konstitution gearbeitet hat ist in übrigen D. Sparre. Was war der damals in seiner QMJHL Zeit für ein Hänfling. Das hatte ihn seinerzeit auch den Draft gekostet.

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon al » Fr 6. Nov 2009, 21:55

Also wenn ich mir die Spiele unserer Nationalmannschaft so anschaue, sehe ich einige Baustellen. Wolf ist keine davon. Herr "wachset-und-gedeihet" Krupp muss das auch ähnlich sehen. Warum sonst stellt er ihn auf, noch dazu in Reihe 1?

P.S.:
Körperspiel? Brett Hull? Gab es davon noch einen? Der Erfinder des Stealth Mode...
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » Fr 6. Nov 2009, 22:15

al hat geschrieben:Also wenn ich mir die Spiele unserer Nationalmannschaft so anschaue, sehe ich einige Baustellen. Wolf ist keine davon. Herr "wachset-und-gedeihet" Krupp muss das auch ähnlich sehen. Warum sonst stellt er ihn auf, noch dazu in Reihe 1?


Ganz ehrlich, weil wir keinen besseren haben in Reihe 1.

Wenn man sich das Spiel heute anguckte, gegen eine Ami Auswahl von DEL, NLA und NLB sowie vertragslosen Spielern, sieht man das wir in der Nationalmanschaft ein Problem haben.
Wir haben gegen ein Team verloren, welches in den USA gegen jede AHL Manschaft verlieren würde. Wir waren überlegen teilweise, aber gegen eine so zusammengewürfelte Manschaft muss man das auch sein. Aber, und da ist die Krux, die US-Boys sind einfach körperlich und !!! skaterisch gut geschult. Bei uns ist es meist nur eins von beiden.

Die Schweiz wird uns spätestens die Augen öffnen, aber wahrscheinlich auch die Slowaken.

Oder wie es der Kommentator sagte"Wenn das NHL Spieler wären, würden sie all ihre Chancen nutzen". Und bei Olympi wird es so sein, plus eine kleine Eisfläche, die körperliches Spiel ganz klar bevorteilt.

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon al » Fr 6. Nov 2009, 22:22

Kelowna Rockets hat geschrieben:Ganz ehrlich, weil wir keinen besseren haben in Reihe 1.


Aha. Halten wir also fest, dass wir keinen besseren haben und darum Michael in Reihe 1 spielt. Und weil wir keinen besseren haben feiern wir auf ihn nun den Abgesang, noch ehe wir Alternativen vorweisen können? Das ist ja mal richtig clever...

Mal ganz abgesehen davon was solch eine Presse bei jungen Nachwchsspielern und deren Eltern anrichtet. Sie suggeriert nämlich, dass wenn das Kind nicht später mal 190 cm groß wird, es auch gleich aufhören kann.
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon al » Fr 6. Nov 2009, 22:22

Kelowna Rockets hat geschrieben:Oder wie es der Kommentator sagte"Wenn das NHL Spieler wären, würden sie all ihre Chancen nutzen".


Falsch. Es war Rick Goldmann und der sagte, dass NHL Spieler einen größeren Anteil ihrer Chancen nutzen würden.
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Teddy » Sa 7. Nov 2009, 14:10

Was Michael Wolf daran hindert in der Nationalmannschaft ebenso erfolgreich zu sein wie in der DEL ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass ihm die Leute fehlen die seine Stärken einzusetzen wissen. Warum funktioniert das Duo Hock -Wolf wie ein "Schweizer Uhrwerk",weil Hock genau weiß wo er hinspielen muss damit Wolf seine Dinger verwerten kann. Darauf ist das komplette System der Reihe Hock - Wolf ausgerichtet und auch unser Powerplay.

Eishockey ist ein Teamsport und wenn einem keiner die Dinger auflegt kann man auch keine Tore schießen.
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon al » Sa 7. Nov 2009, 14:17

Wobei man Wolfi Unrecht tut ihn als eindimensionale Tormaschine hinzustellen und stets auch nur an den Toren zu messen. Ginge es nur danach, dürfte ein John Tripp auch keine Existenzberechtigung in der Nationalmannschaft haben. Wolfi gibt ja u.a. auch in Unterzahl Gas. Sein Erfolg vorne wie hinten beruht darauf, dass er das Spiel sehr gut lesen kann und ein Gespür dafür hat, wie es sich entwickelt und sich entsprechend bewegt und positioniert. Das hat erstmal ziemlich wenig mit Körpermaßen zu tun.

Klar, im Idealfall ist ein Spieler 190 groß, bringt reichlich Musekeln in den Beinen mit, ist ein guter Bullyspieler, ist wendig, hat eine gute Balance, hat einen guten ansatzlosen Handgelenk- und einen erschreckenden Schlagschuss, hat ein Auge für die Mitspieler, sehr gutes Puckhandling und kann zur Not auch noch exzellent als Torhüter eingesetzt werden..
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon tennisplatzis » Sa 7. Nov 2009, 14:40

Teddy hat geschrieben:Was Michael Wolf daran hindert in der Nationalmannschaft ebenso erfolgreich zu sein wie in der DEL ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass ihm die Leute fehlen die seine Stärken einzusetzen wissen. Warum funktioniert das Duo Hock -Wolf wie ein "Schweizer Uhrwerk",weil Hock genau weiß wo er hinspielen muss damit Wolf seine Dinger verwerten kann. Darauf ist das komplette System der Reihe Hock - Wolf ausgerichtet und auch unser Powerplay.

Eishockey ist ein Teamsport und wenn einem keiner die Dinger auflegt kann man auch keine Tore schießen.

Wenn's so einfach wäre, müsste man ja nur Hock/Wolf den Bundesadler überziehen und alles wäre geritzt. In internationalen Spiele ist aber nun mal anderes Tempo und andere Robustheit gefragt. Die Top-Nationen ziehen meiner Einschätzung nach auch dem Duo Hock/Wolf den Zahn; das gelingt den besseren Mannschaften in der DEL ja auch schon recht gut.

Und an passablen 'Auflegern' mangelt es in der Nationalmannschaft eigentlich auch nicht. Hackert/Gogulla/Wolf haben schon bewiesen, dass sie gut miteinander können und gestern haben Mulock/Wolf einige nette Szenen gehabt, die "Hand-/Handschuh-like" waren. Ist auch immer eine Frage der Tagesform und vor allem des Gegners. Team USA war gestern sicher nicht erste Garde.

Und Wolfis Quote im Nationaldress ist ja nun auch nicht die schlechteste.
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon al » Sa 7. Nov 2009, 16:59

Ja, international wird anders gespielt. Hock und Wolf leben davon, dass sie sich sehr gut kennen, ergänzen und vor allem im Klub innerhalb eines einstudierten taktischen Systems spielen. International spielst du einfacher, weil du die Jungs keine Zeit haben ihre Klub-Taktiken ad acta zu legen und was komplett neues und komplexes einzustudieren.

Klar war das Team USA gestern nicht die erste Garde. Das war bei uns aber auch nicht der Fall. Da war kein Hecht, kein Goc, kein Sturm, kein Seidenberg, kein Ehrhoff, Sulzer, Gogulla, Schütz, Dietrich und es fehlten noch ein paar hier tätige Stammkräfte..
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Sascha112 » Sa 7. Nov 2009, 19:00

Wolf ist der beste deutsche Spieler in der Liga. Das liegt nicht nur an seinen Toren. Es liegt an seinem gesammten Spiel. Das einzige was negativ an ihm ist, ist das er sich selber unter Druck setzt wenn er mal 2 Spiele nicht getroffen hat.
Würde er nicht aufgestellt wäre Krupp ziemlich dämlich in meinen Augen. Ich fand ihn z.B. auch beim Spiel gegen die USA überzeugend. Hoffe das heute Abend ein weiteres gutes Spiel gemacht wird.

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Sellerie72 » So 8. Nov 2009, 12:05

Also Mortimer:

Bist Du ein Fußballfan, oder ein Fan sonstigen Randgruppensport´s? Ich glaube schon, denn wer so einen geistigen Schwachsinn von sich gibt, hat von der Materie Eishockey keinerlei Ahnung. Ich habe mir daß Spiel am Freitag Abend direkt in München angeschaut. Es gab keinen einzigen Spieler, der es alleine von der Geschwindigkeit mit Michael aufnehmen konnte. Von der spielerischen Qualität oder der Übersichtlichkeit war er einfach überragend.
Vielleicht hat er nicht daß Gardemaß eines Hünen (oder hättest Du lieber 2,30 Meter?) - aber er kann sich klar behaupten.
Wer hat in Moskau 5 Tore geschossen ? Alleine gegen die Auswahl der Tschechen? oder waren daß am Ende Magersüchtige Kleinschüler ?

Lieber Gott lass Hirn vom Himmel fallen, aber vorsichtig daß es Dich nicht erschlägt - so viel brauchst Du !!!

ENDE !!! :gruebel:

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Mortimer » So 8. Nov 2009, 13:45

Sellerie72 hat geschrieben:Also Mortimer:

Bist Du ein Fußballfan, oder ein Fan sonstigen Randgruppensport´s? Ich glaube schon, denn wer so einen geistigen Schwachsinn von sich gibt, hat von der Materie Eishockey keinerlei Ahnung. Ich habe mir daß Spiel am Freitag Abend direkt in München angeschaut. Es gab keinen einzigen Spieler, der es alleine von der Geschwindigkeit mit Michael aufnehmen konnte. Von der spielerischen Qualität oder der Übersichtlichkeit war er einfach überragend.
Vielleicht hat er nicht daß Gardemaß eines Hünen (oder hättest Du lieber 2,30 Meter?) - aber er kann sich klar behaupten.
Wer hat in Moskau 5 Tore geschossen ? Alleine gegen die Auswahl der Tschechen? oder waren daß am Ende Magersüchtige Kleinschüler ?

Lieber Gott lass Hirn vom Himmel fallen, aber vorsichtig daß es Dich nicht erschlägt - so viel brauchst Du !!!

ENDE !!! :gruebel:


:lol:

Das ist der Beitrag des Monats! :lol: :lol:

Wenn Du genau hinschauen würdest, hättest Du vielleicht gesehen, dass das kein Beitrag von mir ist, sondern ein Beitrag von einer bekannten Eishockey Kolumne. :floet:

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon tennisplatzis » So 8. Nov 2009, 13:50

Sellerie72 hat geschrieben:Also Mortimer:

[...]

ENDE !!! :gruebel:

Du richtest Deine Kritik an den falschen Adressaten. Auch wenn es nicht auf den ersten Blick deutlich wird und Mortimer sichtbarer hätte herausstellen können: Er zitiert nur einen Artikel... Offensichtlich hast Du den verlinkten Beitrag nicht gelesen, sonst würdest Du Dich anders äußern (oder die Frage mit dem Hirn vom Himmel könnte man mal neu stellen...).

In dem Beitrag auf Eishockey-Magazin.de reflektiert der Autor Äußerungen des Bundestrainers und die Thesen, dass die größeren die besseren Eishockeyspieler seien (jedenfalls im internationalen Geschehen). Er wendet dies auf das Beispiel Michael Wolf an und stellt die These so indirekt in Frage... und ruft zur Diskussion auf.

Auch die Beiträge in diesem Thread zeigen, dass es verschiedene Meinungen dazu gibt.

Insofern finde ich Deinen Beitrag ziemlich daneben!
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Franky » So 8. Nov 2009, 15:44

Kelowna Rockets hat geschrieben:Die Schweiz wird uns spätestens die Augen öffnen, aber wahrscheinlich auch die Slowaken. ....


:D
Sagt man Böses von dir, und es ist wahr, bessere Dich. Sind es Lügen, lache darüber. (Epiktet)

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Franky » So 8. Nov 2009, 15:51

Und wer wurde bei den Deutschen zum besten Spieler des Spiels (gg die SChweiz) gewählt worden? :rauf:
Sagt man Böses von dir, und es ist wahr, bessere Dich. Sind es Lügen, lache darüber. (Epiktet)

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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon al » So 8. Nov 2009, 15:51

Herrje, nun ist Wolf auch noch zum besten Spieler gewählt worden. Ob die nicht wissen, dass er zu klein ist? :-P
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Re: Michael Wolf ist kein "idealer" Nationalspieler

Ungelesener Beitragvon Kelowna Rockets » So 8. Nov 2009, 15:58

Franky hat geschrieben:
Kelowna Rockets hat geschrieben:Die Schweiz wird uns spätestens die Augen öffnen, aber wahrscheinlich auch die Slowaken. ....


:D



Ok, in dem Fall habe ich mich geirrt. Wenn sich aber ein Herr Reindl da hin stellt, und aufgrund der Leistungen beim D-Cup einen Satz herausposaunt wie "wir sind wieder da !", dann hat er die Realitäten verkannt. Die Schweiz war die einzige Nation die mit einer halbwegs A-Manschaft angereist ist. Bei den USA war es eine C-Manschaft. Und wir werden sehen wie es Ende Mai ausschaut.
Ich bleib dabei, international reissen wir in diesem Jahr bei Olympia und WM nichts. Will heißen, Viertelfinale wird es wohl kaum geben.