DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

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DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Mo 30. Mär 2015, 16:22

Hier ein Artikel von eishockeynews.de zu den Veränderungen, die so in dem Bereich Jugendarbeit angedacht sind.

DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Da steht dann auch:

Um die Arbeit an der Basis zu verbessern, wird es ab der Saison 2015/16 eine Sternevergabe für die Nachwuchsarbeit der einzelnen DEL-Clubs in den Kategorien Rekrutierung, Grundlage, Umfeld, sowie den Leistungen der U16 und U19 geben. "Die Sterne aus den ersten beiden Bereichen sind keine Frage des Geldes. Ziel ist es, dass jeder Verein das Bestreben hat, diese zu holen", so Liebsch. Der Besitz aller fünf Sterne berechtigt schließlich zur Teilnahme an der DNL, in der es künftig keinen Auf- und Abstieg mehr geben soll. Zudem erhält der Verein eine Prämie aus dem Sockeletat des Fördervereins, während Teams mit drei oder weniger Sternen eine gestaffelte Ausgleichszahlung leisten müssen.

Wieso habe ich das Gefühl, dass sich Iserlohn auf muntere Zahlungen einstellen muss und Vereine, die einfach mehr Geld zur Verfügung haben auch eher von dem Topf profitieren, auf das die Schere noch weiter .... ach, haut mir doch ab! :roll:
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Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
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Re: DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon Bamboocha » Mo 30. Mär 2015, 17:11

Hab ich mir beim Lesen auch gedacht. Vereine die das Geld für den Nachwuchs haben und regelmäßig neue Spieler in die Nationalmannschaft bringen werden belohnt, andere Vereine die eh schon nicht die Mittel aufbringen können müssen dann wahrscheinlich zahlen. Gerade bei den kleineren Vereinen, wie Iserlohn, Straubing oder Schwenningen sieht man ja dass man sich alternativ woanders für gute Spieler umsehen muss um Konkurrenzfähig zu bleiben. Nicht dass wir keine guten Spieler aus der Jugend haben, aber es scheint leider nicht zu reichen.
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Re: DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Mo 30. Mär 2015, 17:52

Das Umfeld bzw. die Örtlichkeiten sind einfach ein echtes Problem, da wir z. B. keine zweite Eishalle/-fläche haben.

Ich finde es ja gut, wenn man sich Gedanken über die Zukunft des deutschen Eishockeys macht, aber ob einem damit geholfen ist die zu belohnen, die eh schon die passende Infrastruktur und die nötige Kohle haben ... ich weiß nicht!
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Re: DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon Chris_89 » Mi 1. Apr 2015, 20:22

Türlich werden Vereine wie Mannheim,Köln und Berlin einen erheblichen Betrag aus diesen Töpfen bekommen, allerdings würden die bayrischen Nachwuchsbereiche das meiste Geld bekommen. In Bayern ist die Nachwuchs arbeit 1000x besser als in West/Norden. Wen z.B Landshut,Rosenheim,Bad Tölz in der DEL spielen würden.
# Mannheim hat natürlich den großen Vorteil von drei großen Eisflächen, ausserdem haben die auch ein Adler Internat wo die Nachwuchs Spieler den ganzen Tag Eishockey spielen lernen können. Ähnlich wie beim Fusball in Leverkusen und Gelesenkirchen.
# Köln hat natürlich eine DNL - 1- Mannschaft allerdings haben die auch nur eine Eisfläche, in der Lanxess Arena können die nicht spielen.
# Berlin hat auf der einen Seite den Wellblechpalast und auf der anderen Seite die alte Capitals Arena, also uach zwei Eisflächen. Die Nachwuchs Mannschaft spielt im alten Capitals Palast.
# Iserlohn hat zwar eine zweite Eisfläche allerdings ist diese nur in der länge identisch mit der normalen Fläche, in der Breite ist sie sehr eng. Für eine zweite Eisfläche müsste Entweder eine neue zusätzliche Halle her oder die Stehplatz Tribüne erweitern bzw der untere Teil damit die Eisfläche genung Platz hat.

Ich denke Iserlohn muss vieles im Nachwuchsbereich nachholen, eine zweite Eisfläche wäre durchaus möglich, z.B auf den Gelände der BITS. Es muss nicht mal eine Halle sein mit großartigen Rängen. Es bleibt abzuwarten wie das läuft. Aber gerade die "kleinen" Vereine bräuchten das Geld um den Nachwuchs zu fördern.

Bei uns gibt es die Regel das man maximal 11 Ausländer im Team haben darf, in anderen Ligen ist diese Zahl viel viel Geringer. Somit wird der eigene Nachwuchs gefördert, weil man einfach keinen besseren Spieler kaufen kann weil es von der Liga so vorgegeben wird. Diese Reglung ist allerdings sehr streng..
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Re: DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Do 2. Apr 2015, 08:01

Klar wäre es schön, wenn man am See ne zweite Fläche betreiben könnte, doch der Bau und der Betrieb kosten richtig viel Kohle! Und woher nehmen wenn nicht stehlen ... !?
Dort unten hätte man sicher auch gute Möglichkeiten mit nem richtigen Sport- bzw. Eishockey-Internat und soviel ich weiß gibt es da auch das eine oder andere Talent, welches die private Schule besucht und dazu viel Eishockey spielt, trainiert, lernt! Aber auch das ist sicher nicht billig und von daher wäre meiner Meinung nach die Förderung der kleinen Vereine mehr als sinnvoll.

Zudem würde ich eine striktere Regel aufstellen, dass in der DEL Nachwuchsspieler einzusetzen sind ... klare Quote vorgeben und diese wehement umsetzen. Das hilft dem deutschen Eishockey wirklich, doch da traut sich keiner so richtig ran!
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Re: DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon Chris_89 » Do 2. Apr 2015, 20:25

Bei dieser Quote hat man aber wieder Probleme. Sagen wir mal das wir eine Mannschaft von 22 Männern haben. 2 Torhüter, 7 Defender und 13 Forwards. 11 Ausländerlizenen dürfen die Vereine vergeben, früher waren es mal 14! Das heißt also das 11 Deutsche im Team sein müssen bzw 11 Leute die einen deutschen Pass haben. Das sind 50%, also schon eine recht hohe Quote. Bevor die DEL also die Quote erhöht müssen erstmal die Jungspieler herrangeführt werden.

Natürlich kostet eine zweite Halle eine Menge Geld, und wer soll diese Halle finanzieren etc. Platz hat man in Iserlohn genügend, müsste ja nicht mal eine richtige Halle, reicht wen sie überdacht ist und die Seiten einigermaßen zu sind.

Was uns helfen könnte um den Nachwuchs auszubilden wäre auch über dem Sommer Eis zu haben natürlich wären das höhere Kosten aber mit einer Dämmung könnte man die Kosten auch auf normales Level bringen. Die Jugendspieler wechseln den Verein ja nicht wie die Profi im Sommer könnten die also 2x am Tag aufs Eis gehen. In Unna ist das ganze Jahr über Eis...
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Re: DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » So 19. Apr 2015, 13:15

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Re: DEL und DEB: Hand in Hand für den Nachwuchs

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Do 3. Sep 2015, 18:50

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