Allgemeines zur PENNY DEL

Alles rund um die anderen Teams der Deutschen Eishockey Liga
soese1
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon soese1 » Di 6. Okt 2020, 15:48

Boa Casi, Du nervst.
Dann bleib mit deinem Palaba doch auch bitte in der Quatschecke, da gehört es hin.
Zuletzt geändert von soese1 am Di 6. Okt 2020, 15:55, insgesamt 2-mal geändert.
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soese1
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon soese1 » Di 6. Okt 2020, 15:50

IrgendwannEinmal hat geschrieben:
Di 6. Okt 2020, 15:11
Aus dem Kicker:

https://www.kicker.de/loesung-fuer-del- ... 90/artikel
So ein Ansatz macht doch wieder etwas Hoffnung. Bin gespannt, ob das Gehör findet.
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JudgeDark
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Di 6. Okt 2020, 18:59

Verabschiedet euch mal von den 10 Euronen ... das war ein Beispielwert des Autors, was mehrfach betont wurde. Was man am Ende für einen Kurs bezahlen kann/soll und was kostendeckend wäre ... keine Ahnung! Aber die 10 Euronen waren eben nur ein Beispiel!

Ansonsten unterstütze ich die Aufforderung von soese in Richtung casino! ;)

Und das hätte ich fast vergessen:

Wild Wings Geschäftsführer Christoph Sandner: „Wir haben in alle Richtungen gedacht“
(Quelle: eishockey-magazin.de)
Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

Franky
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon Franky » Di 6. Okt 2020, 19:25

JudgeDark hat geschrieben:
Di 6. Okt 2020, 18:59

Wild Wings Geschäftsführer Christoph Sandner: „Wir haben in alle Richtungen gedacht“
(Quelle: eishockey-magazin.de)

Zu MoMü:
"[...] Über etwaige Versäumnisse in der Vergangenheit oder eine gemeinsame neue Ausrichtung zu diskutieren, gibt es sicherlich einen besseren Zeitpunkt als jetzt. Nun ist es wichtig in der Eishockey-Familie zusammenzuhalten und die Corona-Krise gemeinsam zu überstehen.“

:rauf: :rauf: :rauf:
Sagt man Böses von dir, und es ist wahr, bessere Dich. Sind es Lügen, lache darüber. (Epiktet)

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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Do 8. Okt 2020, 19:46

Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

soese1
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon soese1 » Sa 10. Okt 2020, 12:04

https://www.heimatsport.de/eishockey/38 ... aison.html

Warum die Straubing Tigers einen Saisonstart aktuell national wie international kritisch sehen, erläuterte Gaby Sennebogen einmal mehr: Ein Komplett-Ausfall der Saison käme – Stand jetzt – billiger (1,5 bis 2 Millionen Euro) gegenüber bis zu vier Millionen minus, wenn eine "Eiszeit" unter den bekannten Voraussetzungen durchgeführt würde.

https://www.heimatsport.de/eishockey/38 ... auter.html

https://www.spiegel.de/sport/winterspor ... d7463bd64c
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Frumpy
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon Frumpy » Di 13. Okt 2020, 12:04

Saisonstart im Dezember? Das sieht ja nun mal alles nicht so gut aus!

https://eishockey-magazin.de/del-start- ... ves/151337
Wenn Du wissen willst, wie es in der Hölle aussieht, dann gehe hin!

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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon IrgendwannEinmal » Di 13. Okt 2020, 12:18

Ja, Hockey segelt unter dem Radar der Verantwortlichen.
Zudem verdichten sich die Hinweise, dass die DEL konzeptionell seit dem Frühjahr nicht allzu viel ausgearbeitet hat.
Die Überschuldung einiger Clubs ist selbstverständlich auch wenig hilfreich.

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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Di 13. Okt 2020, 18:53

Das mal zur Ergänzung ... !

Champions Hockey League 2020/21 abgesagt
(Quelle: hockeyweb.de)
Unter Eishockey-Profis gilt die Eissporthalle am Seilersee als einer der schlimmsten Orte auf Erden. Ach was, es ist die "Hölle", sagen die meisten.
(Süddeutsche Zeitung - Februar 2017)

soese1
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon soese1 » Mi 14. Okt 2020, 07:57

Was gerade so passiert, dass ist erwartungsgemäß exakt das, was passieren musste.
Weil alles so kommt, wie es kommen musste, bewaheit sich gerade, dass Eishockey in diesem Winter einfach nicht geht.
Und es zeigt sich gerade, dass die Entscheidung der Liga nicht zu starten, genau so absolut richtig war, wie die der Politik nicht mehr als 20 % Zuschauer zuzulassen.
Eishockey wird in diesem Winter nicht stattfinden und das kann man weder der Liga, noch der Politik zum Vorwurf machen, weil es offensichtlich keinen umsetzbaren Plan B gibt.
Die ganz große Frrage ist, wie das Eishockey dies überstehen kann.
Das muss geklärt werden, sonst nix.
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon IrgendwannEinmal » Mi 14. Okt 2020, 10:54

Richtig, wir müssen schauen, wie und ob ein Profi-Hockey in Deutschland ohne Saison überleben kann. Auch in Kurzarbeit laufen Kosten auf, so dass sich alle Clubs weiter verschulden werden. Was machen zudem die Spieler? Wohin wandern die Sponsoren, kommen sie überhaupt zurück? Wie soll der Nachwuchs finanziert werden?
Eishockey wird in diesem Winter nicht stattfinden und das kann man weder der Liga, noch der Politik zum Vorwurf machen, weil es offensichtlich keinen umsetzbaren Plan B gibt.
Dies sehe ich jedoch anders. Die Politik könnte, wenn sie wollte, die Saison durchfinanzieren. Dies geschieht in anderen Ländern auch. Ich glaube aber immer noch, dass Hockey schlicht von viel zu wenig Verantwortlichen wahrgenommen wird. Wir interessieren nicht.

Zudem halte ich angesichts öffentlicher Verkehrsmittel, Arbeit, Schule, Einkauf die 20 % Regel für diskutabel. Auch hier gibt es Länder, die andere Wege gehen.

Die DEL zieht inzwischen immer mehr Kritik auf sich - intern (siehe Straubing) und extern. Hat man seit dem Frühjahr tatsächlich nur den Spielern 25 % Gehaltseinbußen abverlangt und einen (wenn auch in meinen Augen guten) Hygieneplan erarbeitet? Wo sind alternative Pläne?

Es wäre jetzt Zeit gewesen, die Liga endlich auf gesunde oder zumindest gesündere Füße zu stellen und einen echten Wettbewerb herzustellen - der dann gewiss ein größeres Interesse erzeugt. Etats deckeln, die Lizensierungsbedingungen deutlich verschärfen, dies muss doch wenigstens einmal klar diskutiert werden!

Weitere alternative Konzepte wären eine andere TV-Vermarktung, vielleicht auch unter Hinzuziehung der öffentlich-rechtlichen Sender. Was ist hier passiert? Ab und an erinnert mich die DEL an einer Freimauerloge, aus der keine Informationen zu dringen haben.

Aus dem Hilfspaket Profisport (200 Mio. bis Jahresende), auf das 110 Clubs zugreifen können und dass seit dem 1.9. vorhanden ist, wurden übrigens bisher nur knapp 17 Mio. Euro aus 56 Anträgen abgerufen.
Die Vereine klagen über hohe bürokratische Hürden, da die Hilfen nur von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern beantragt werden dürfen. Außerdem heißt es dann "Hosen runter" - die Bilanzen müssen offengelegt werden. Was dies für viele DEL-Clubs heißt, ist klar.
So hat Gastner aus Nürnberg das Hilfspaket zwar als "Mogelpackung" kritisiert, gleichzeitig aber zugeben müssen, dass die Ice Tigers 18 Mio. Euro (!) Schulden haben. Watt? Es galt doch nach außen immer die Mär, Onkel Sabo zahlt schon alles! Ist wohl nicht so, die Spendierhosen hatten wohl "Hochwasser"! Wie soll Nürnberg jemals diese 18 Mio. Schulden abbauen?
Und Nürnberg ist beileibe nicht der einzig überschuldete Verein: Köln und Düsseldorf gehören gewiss dazu; wie lange der neue Sponsor in Krefeld Gefallen am Standort hat, bleibt abzuwarten.

Siehe oben - ich frage mich, was die DEL gemacht hat - nur weggeschaut? Dies ist auch ein Schlag ins Gesicht von Organisationen wie Iserlohn, die zwar auch Schulden machen, aber in eng umrissenem Rahmen, und sich mit preiswerten Kadern gegen überteuerte Truppen wie z.B. die Haie wehren.

Aus diesen Gründen möchte ich weder Politik noch DEL aus der Pflicht nehmen. Und egal, ob gespielt werden kann oder nicht, die DEL muss dringenst reformiert werden.

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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon soese1 » Mi 14. Okt 2020, 17:32

Ich weiß nicht warum, aber aus einer Quelle die ich hier nicht nennen kann, die aber meiner Meinung nach glaubwürdig ist habe ich erfahren, dass man sehr wohl auch über Fernsehspiele ohne Zuschauer nachgedacht hat. Aber nur kurz, weil wohl auch hier zu viele rechtlich Hürden dies nicht möglich haben erscheinen lassen.
Was hätte die DEL machen sollen außer Hygienekonzepten ? Die haben sie gemacht.
Die 20% haben dann aber alles gesprengt, so dass auch diverse andere Lösungsansätze mit einem Schlag unrealisierbar geworden sind.
Ich fände es auch okay, wenn da mehr, viel mehr Hilfe seitens der Politik kommen würde, aber da hab ich wenig Hoffnung.
Außer den in Aussicht gestellten 800000 Mücken wird da wohl vorerst nichts passieren.
An den Auszahlungsbedingungen wird vielleicht noch herumverhandelt, aber mit mehr rechne ich nicht.
Sonst bin ich voll deiner Meinung und klar, Krisen birgen auch oft die Chance sich neu und besser aufzustellen.
Nur ist diese eben nach wie vor unberechenbar und wie Du das ganz richtig feststellst, sind reformen sicher äußerst schwierig mit derart überschuldeten Clubs.
Wer weiß wo die Reise hingeht ? Vielleicht werden am Ende dieser Misere die Letzten die Ersten sein. :dontknow:

Wenn das alles nicht so ein riesen Haufen Scheiße wäre, dann könnte man glatt gefallen an diesem Gedanken finden.
:cool:
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon IrgendwannEinmal » Do 15. Okt 2020, 10:41

Was hätte die DEL machen können?
Zunächst, aufgrund der sehr, ähem, zurückhaltenden Informationspolitik, weiß niemand, was sie überhaupt gemacht hat.

Etwas mehr Kreativität bei der Suche nach alternativen Modellen darf man aber sicher erwarten. Ein "anders geht es leider nicht" ist armselig.
Zudem vermisse ich Anstrengungen, s.o., die Liga seit dem Frühjahr endlich auf eine gesunde Basis zu stellen. Eins ist sicher, Corona hin oder her, so kann es doch nicht weitergehen! Die Abhängigkeit von einem Gesellschafter (Sabo) oder die völlige Großmannssucht (Köln, 13.000 Zuschauer, um kostendeckend zu arbeiten!) muss in und von der Liga beendet werden - wer soll das sonst regeln?
Ich werfe der DEL konkret vor, dass dies nicht gemacht wurde - nun haben wir den Salat.
Warum sollte die Politik den Haien, der DEG, Krefeld oder Nürnberg Hilfsgelder zuschieben? Damit sie erneut überteuerte Kader aufstellen? Diese Clubs waren bereits vor der Krise nicht in der Lage, vernünftig zu wirtschaften.

Wenn aber nicht jetzt umsteuern und die Etats reduzieren, wann dann?

In derselben Sendung, in der Gastner die 18 Mio. schulden der Ice Tigers zugeben musste, saß übrigens auch der Geschäftsführer des HC Erlangen (Handballbundesliga), mit denen man sich die Halle teilt. Der sagte, sie bekommen Hilfsgelder, da sie über die Jahre Eigenkapital aufgebaut und keine Schulden haben.

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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon soese1 » Do 15. Okt 2020, 13:58

Das sehe alles ganz ähnlich.
Wir haben in der DEL so einige Clubs, die auch vor Corona bereits seit Jahren knallhart am Wind segeln und faktisch immer mit einem Bein im Sarg stehen.
Das da dann trotzdem immer wieder die Lizenzen erteilt werden, liegt wahrscheinlich daran, dass es die DEL ohne diese Clubs so nicht mehr geben würde.
Denn in der DEL 2 sind dann eben auch noch immer nicht genügend Kandidaten mit dem nötigen Potenzial zu finden.

Und auch dass das so eigentlich nicht weiter gehen sollte, darüber gibt es unter uns Fans wohl kaum eine zweite Meinung.
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon JudgeDark » Do 15. Okt 2020, 17:28

Ja, macht echt Sinn, dass sich hier mal einige Clubs hinterfragen und die DEL sich gesünder aufstellt, sofern das machbar ist.

Ansonsten der Hinweis auf eine aktuelle Petition, die wir denke ich unterstützen sollten (bitte auf das Logo klicken)!

Bild

„Gemeinsam zurück. Mach Eishockey laut!“
Beschreibung
Die Covid19-Pandemie stellt uns alle vor enorme Herausforderungen. Nahezu jede Branche spürt die Auswirkungen bereits und arbeitet an Lösungsansätzen für eine Verbesserung der Situation. So geht es auch dem Sport.

Wir sind Eishockey-Fans, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Clubs, Liga, Mütter, Väter, Söhne, Töchter, groß, klein, dick und dünn – wir sind alle! Wir sind alle, die daran interessiert sind, den Eishockey-Sport in Deutschland zu erhalten und zu schützen.

Wir möchten auf unseren jüngsten Erfolgen aufbauen: die olympische Silbermedaille 2018 in Pyeongchang, Leon Draisaitl als erster deutscher MVP der diesjährigen NHL Saison und aussichtsreiche DEL-Talente, wovon mit Tim Stützle und Lukas Reichel erstmals in der Geschichte zwei deutsche Spieler in der ersten Runde des NHL Entry Draft 2020 gezogen wurden. Unter den aktuellen Umständen sind solche Erfolge in Zukunft aber stark gefährdet.[...]

Begründung
Uns ist bewusst, dass alle Menschen in dieser Situation mit eigenen Problemen zu kämpfen haben. Uns ist auch bewusst, dass der Sport in dieser Situation dabei nicht immer an erster Stelle steht. Dafür haben wir maximales Verständnis.

Hinter dem Eishockey-Sport stecken aber nicht nur die Profi-Sportler. Dahinter stecken Eishockey-Fans, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Clubs, Unternehmen, Liga, Mütter, Väter, Söhne, Töchter, groß, klein, dick und dünn. Dahinter stecken alle. Menschen wie du und ich.

Aus diesem Grund sind wir überzeugt, gemeinsam mehr erreichen zu können und zählen auf eure Unterstützung!

Alle Fans von Sportarten, die sich in einer ähnlichen Situation wie Eishockey befinden, sind ebenfalls herzlich eingeladen, uns zu unterstützen.

Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der Aktionsseite wir-leben-eishockey.de

"Wir halten es gerade jetzt für wichtig, dass die Anhänger des Eishockeysports zusammenhalten und sich gemeinsam für die Durchführung der Saison einsetzen und damit Arbeitsplätze und den Erhalt der Jugendarbeit sichern helfen".
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon Frumpy » Mo 19. Okt 2020, 09:11

+++ Bewegung in der PENNY DEL ? +++

https://www.eishockeynews.de/del/artike ... b6f55.html

Ich persönlich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, daß eine Saison 2020/2021 leider nicht stattfinden wird.

Aber ... die Seuche im Leib zu haben wäre das bei weitem grössere Übel.
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon IrgendwannEinmal » Mo 19. Okt 2020, 10:48

Zumindest beim angedachten Cup können wir wohl nicht teilnehmen - wir sind ja ohne Training und Teile der Mannschaft.

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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon IrgendwannEinmal » Di 20. Okt 2020, 09:31

In den Eishockey-News wird Reindl folgendermaßen zitiert: "Deshalb werden wir alles auf den Prüfstand stellen müssen und uns überlegen, ob der Sport in der Art, wie wir ihn betreiben, überleben kann.“ Für Reindl ist klar, dass die gesamte Branche ihr Geschäftsgebaren überdenken muss. „Das ist grundsätzlich ja gar kein Geschäftsmodell. Es wird tendenziell mehr ausgegeben als eingenommen.“

Ich hoffe, dass dies inzwischen nicht nur beim DEB, sondern auch in der DEL angekommen ist. Wenn nicht gespielt werden kann, müssen die Weichen für eine grundlegende Neuausrichtung der Liga im Herbst 2021 gestellt werden.

Die Stichworte müssen sein: kostendeckend arbeiten, die Abhängigkeit von einzelnen "Sponsoren" reduzieren & sportlichen Wettbewerb herstellen. Dies wird wahrscheinlich kurzfristig die sportliche Qualität senken, da bei reduziertem Gehalt weniger Importspieler den Weg in die DEL finden werden.

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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon soese1 » Di 20. Okt 2020, 10:07

In Zeiten wie diesen ist es legitim, wenn sich sogar der " Eishockey Chef " Illusionen hingibt.
Da darf man dann auch ruhig anfangen zu träumen, wenn man sowas vernimmt.
Ich denke für derartige Veränderungen müsste man dann allerdings erst einmal unser völlig aus dem Ruder laufendes Gesellschaftsmodell wieder auf den rechten Weg bringen, bevor man das Geschäftsmodell DEL ins Visier nimmt.
Aber wie gesagt, träumen ist erlaubt in Zeiten wie diesen. Nur sind die guten Vorsätze die in Kriesenzeiten gefasst werden, dann meistens sogar noch schneller wieder vergessen als Wahlversprechungen.

:)
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Re: Allgemeines zur PENNY DEL

Ungelesener Beitragvon IrgendwannEinmal » Di 20. Okt 2020, 10:22

Da stimme ich zu...wir sehen es im Fußball (da war zunächst von "Demut" die Rede) und auch in der Wirtschaftspolitik, wo wieder stumpfsinnig von "Wachstum" als Allheilmittel gefaselt wird.
Red Bull hat doch nur Interesse an der Liga und dem Sport, wenn sie dominieren und gewinnen, also ihre Dose promoten können.

Dennoch: Nur mit Visionen wird es weitergehen. Einige Clubs werden es nicht in den Herbst 2021 schaffen, weitere werden arg beschädigt sein.